Spike Lee wurde von Jordan Peele für seinen neuen Film inspiriert.
Der 61-jährige Filmemacher war im Laufe seiner Karriere für Projekte wie ‚Do the Right Thing‘ und ‚Get on the Bus‘ verantwortlich, die sich beide mit ethnischen Beziehungen in den USA beschäftigen. Auch sein neuestes Projekt ‚BlacKkKlansman‘ beschäftigt sich mit dieser Thematik und erzählt die Geschichte des ersten afroamerikanischen Polizisten, der verdeckt gearbeitet hat, um den Ku Klux Klan zu unterwandern. Auf diese unglaubliche Geschichte wäre Lee ohne den ‚Get Out‘-Regisseur Peele allerdings nie gestoßen. Gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ erklärt er: "Ich hatte nie davon gehört. Ich habe nie von Ron [Stallworth, auf dessen Memoiren der Film basiert,] gehört." Erst Peele lenkte seine Aufmerksamkeit auf das Buch.

Trotz Lees Versuchen, dem Rassismus entgegenzuwirken, findet er aber nicht, dass die unfaire Behandlung jemals wirklich verschwunden ist. "Es ist nie weg gewesen. Rassismus ist tief in die Struktur unseres Landes verwoben. Die Basis unseres Landes ist der Genozid an den Ureinwohnern. Meine Vorfahren wurden aus Afrika gestohlen, um hier von frühmorgens bis spätabends zu schuften", redet sich der Regisseur in Rage. "Genozid und Sklaverei sind die Quelle und Grundlage dieses Landes. Das ist ein Fakt. So denke ich. Die Grundlage dieses Landes ist schändlich und falsch."