‘Star Wars’: Dreharbeiten brachten Ewan McGregor an die Grenzen

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Die Dreharbeiten zu 'Star Wars' müssen doch sicher eine Menge Spaß gemacht haben? Von wegen! Ewan McGregor (50) hatte wenig Freude, als er in die Rolle des Obi-Wan Kenobi schlüpfte und für die drei Prequels vor der Kamera stand. Mit 20 Jahren Abstand spricht der gebürtige Schotte jetzt ehrlich über seine Erfahrungen.

Nach und nach wurde alles blau

Seine liebste Schauspiel-Erfahrung seien die Drehs für George Lucas keinesfalls gewesen, so der Darsteller offen gegenüber dem 'Hollywood Reporter'. Das habe allerdings nicht an Georges Persönlichkeit gelegen, sondern an dessen Technik-Vernarrtheit: "George liebt Technologie und liebt es, immer weiter zu gehen mit ihr. Er wollte immer mehr Kontrolle darüber ausüben, was wir im Hintergrund sehen." Das ging so weit, dass das Set für 'Episode III' fast nur noch aus einem Bluescreen bestand. Sich in einer solchen Umgebung zu bewegen und dort zu arbeiten, habe an Ewans Nerven gezehrt.

Ewan McGregor war unterfordert

Die Arbeitsbedingungen seien eben gänzlich anders gewesen als jene, die Ewan McGregor bis zu diesem Zeitpunkt hatte sammeln können: "Nach drei oder vier Monaten wird es einfach zäh … vor allem, wenn die Szenen … na ja, ich will nicht bösartig sein, aber es ist nicht gerade Shakespeare. In den Dialogen steckt nichts, das dich befriedigt, wenn die Atmosphäre einfach nicht da ist. Es war wirklich schwer."

Trotzdem ließ sich Ewan McGregor breitschlagen, noch einmal in die Rolle zu schlüpfen – für die neue Disney+-Serie, die den simplen Titel 'Obi-Wan Kenobi' tragen wird. Dann sollen die Hintergründe aber auf eine riesige Leinwand projiziert werden, sodass Ewan und seine Kollegen nicht vor einem Bluescreen stehen müssen.

Bild: Christian Charisius/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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