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Stars Feuer und Flamme: Fordert Oprah Winfrey jetzt Trump heraus?

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In Sachen ihres amtierenden Präsidenten haben die meisten US-Filmstars eine klare Meinung: Donald Trump (71, „Gib niemals auf!“) ist in Hollywood nicht besonders wohlgelitten. Vielleicht auch deshalb denkt schon der ein oder anderen Star über eine eigene Präsidentschaftskandidatur nach. Dwayne „The Rock“ Johnson ist seit Längerem als interessiert – und nun, nach ihrer fulminanten Golden-Globes-Rede gilt auf einmal auch Talkshow-Ikone Oprah Winfrey (63, „Was ich vom Leben gelernt habe“) als Anwärterin. So hohe Wellen schlägt der Wunsch nach einer Kandidatur Winfreys, dass sowohl der Trump-Clan als auch das Weiße Haus bereits reagiert haben.

Allein dieser Umstand kann als kleine Überraschung gewertet werden – zeigt er doch, dass die Spekulationen ernstgenommen werden. Wenngleich die Antwort des stellvertretenden Regierungssprechers Hogan Gidley recht kühl ausfiel: „Wir begrüßen jede Herausforderung, egal, ob es Oprah Winfrey oder irgendjemand anders ist“, sagte er in der Präsidentenmaschine Air Force One, wie „The Hollywood Reporter“ berichtet.

Weniger gelassen nahm Donald Trumps Sohn Donald jr. die Angelegenheit. Einen Tweet des Senders NBC, in dem Winfrey als „UNSERE Präsidentin“ gefeiert wurde, nahm er als Anlass für eine umfassende Medienschelte. „Die Voreingenommenheit der Medien ist jetzt so offensichtlich, sie haben einfach aufgegeben, sie zu verstecken“, schrieb er. NBC löschte den Tweet in der Folge und erklärte, ein Dienstleister habe diesen im Auftrag abgesetzt; als politisches Statement sei er nicht zu verstehen gewesen.

Streep und Longoria schwärmen – #Winfrey2020 wird zum Trend-Hashtag

Die Schar der öffentlichen Unterstützer einer möglichen Kandidatur Winfreys ist jedenfalls schon jetzt groß. „Sie hat heute Nacht eine Rakete gestartet. Ich will, dass sie für die Präsidentschaft kandidiert. Ich denke nicht, dass sie solche Pläne hatte – aber jetzt hat sie keine Wahl mehr“, sagte Hollywood-Star Meryl Streep (68) der „Washington Post“. Verleihungs-Moderator Seth Meyers (44) hatte schon zuvor auf der Bühne scherzhaft eine Kandidatur Winfreys auf den Weg bringen wollen. „Diese Rede!“, schwärmte Eva Longoria (42) laut „L.A. Times“ im Auditorium über den Auftritt des TV-Stars. Der Hashtag #Winfrey2020 trendete auf Twitter.

Schließlich meldete sich sogar Winfreys langjähriger Lebensgefährte Stedman Graham (66) zu Wort – und erklärte eine Präsidentschafts-Kandidatur für durchaus möglich. „Sie würde das absolut tun“, sagte er der „L.A. Times“. Auch bis zu Dwayne Johnson drangen die Spekulationen durch. Angesprochen auf einen Tweet, in dem eine Userin die Ambitionen Johnsons „auf Vize-Präsident zusammenschrumpfen“ sah, sagte er einer TV-Reporterin: „Meine Überlegungen sind immer ernsthaft. Ich versuche nur, soviel zu lernen wie möglich. Aber ich weiß nicht besonders viel über Politik.“

„Zu lange wurden Frauen nicht erhört“

Winfrey hatte bei den Globes den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten, als erste afro-amerikanische Frau überhaupt. Diese Gelegenheit ließ sie nicht verstreichen und zählte alle Männer, die ihre Machtposition missbrauchen, lautstark an. „Zu lange wurden Frauen nicht erhört. Oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie es wagten, die Wahrheit über solch mächtige Männer anzusprechen. Aber deren Zeit ist zu Ende!“ Wieviele der anwesenden Stars erhoben sich zu Standing Ovation. „Ich will, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht“, erklärte Winfrey.

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