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# Steffen Henssler: Dieses skurrile Detail aus seiner Kindheit fand er damals ganz normal
- URL: https://www.viply.de/news/steffen-henssler-dieses-skurrile-detail-aus-seiner-kindheit-fand-er-damals-ganz-normal/
- Published: 2026-10-10T16:00:00.000Z
- Updated: 2026-10-10T16:00:15.000Z
- Description: Für die meisten Teenager wäre ein Besuch im Rotlichtviertel wohl ein ziemlich außergewöhnliches Erlebnis gewesen. Für Steffen Henssler dagegen gehörte der Hamburger Kiez schon früh zum Alltag.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #bang

Für die meisten Teenager wäre ein Besuch im Rotlichtviertel wohl ein ziemlich außergewöhnliches Erlebnis gewesen. Für Steffen Henssler dagegen gehörte der Hamburger Kiez schon früh zum Alltag.

Der heutige Fernsehkoch war bereits mit 13 oder 14 Jahren regelmäßig auf der Reeperbahn unterwegs und schaute dabei sogar in Bordellen vorbei.

Was zunächst nach einer ziemlich wilden Jugendgeschichte klingt, hatte einen überraschend alltäglichen Hintergrund. In der MDR-Talkshow 'Riverboat' vom 9\. Oktober erzählt der 54-Jährige, warum er schon als Jugendlicher mit Menschen aus dem Rotlichtmilieu in Kontakt kam. Und er verrät, wie ihn dieses Umfeld bis heute geprägt hat.

Als Moderator Matze Knop wissen möchte, was Henssler in so jungen Jahren in bestimmten Etablissements gemacht habe, hat der TV-Koch sofort einen frechen Spruch parat: „Das war mittags immer günstiger.“ Nach dem Lacher erklärt Henssler allerdings den tatsächlichen Hintergrund. Sein Vater betrieb damals ein Restaurant in Hamburg, in dem der spätere Fernsehstar schon früh mitarbeitete. Zu den Gästen gehörten auch Menschen, die auf dem Kiez ihr Geld verdienten und gerne gut essen gingen. „Deswegen gab es diverse Freundschaften, Kontakte, und deswegen war das so ein bisschen normal, dass man da mal rumhängt, mal mittags in einem Bordell Guten Tag sagt und wieder geht“, erinnert sich Henssler. Auch die berühmte Kneipe „Zur Ritze“ war ihm bestens vertraut. In deren Boxkeller trainierte er später sogar und bestritt Amateurkämpfe.

Doch nicht nur seine Freizeitgestaltung wurde von diesem Umfeld beeinflusst. Auch eine besondere Vorliebe entwickelte Henssler auf dem Kiez schon früh: goldene Rolex-Uhren. „Die Bekannten meines Vaters waren oft irgendwelche Strolche und hatten oft eine Rolexuhr. Für mich war das normal, dass jemand eine goldene Rolex hat, das war einfach Standard“, erzählt er. Eine solche Uhr wollte er deshalb unbedingt selbst besitzen. Nachdem er sein erstes eigenes Restaurant eröffnet hatte, erfüllte er sich schließlich diesen Wunsch. „Da habe ich mir eine gekauft und war derbe stolz drauf“, berichtet Henssler.