Stiftungsjubiläum: Caroline feiert mit Töchtern und Bruder Albert II.

Seit 60 Jahren zeichnet die Fürst-Pierre-Stiftung Künstler und Denker aus. Zur Preisverleihung in der Opéra Garnier kam Präsidentin Prinzessin Caroline mit Begleitung aus der Fürstenfamilie. Vor einem Jahr hatte sie nur ihre ältere Tochter Charlotte Casiraghi mitgebracht.

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60 Jahre Fürst-Pierre-Stiftung mit (v.l.) Charlotte Casiraghi, Prinzessin Caroline, Fürst Albert II. und Prinzessin Alexandr…
60 Jahre Fürst-Pierre-Stiftung mit (v.l.) Charlotte Casiraghi, Prinzessin Caroline, Fürst Albert II. und Prinzessin Alexandra. Foto: ddp/Crystal Pictures/Olivier Huitel

Prinzessin Caroline von Hannover (69) hat am Dienstagabend in der Opéra Garnier in Monte-Carlo die Preise der Fürst-Pierre-Stiftung verliehen. Die Schwester von Fürst Albert II. von Monaco (68) ist Präsidentin der Stiftung, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Ihr Bruder war bei der Gala an ihrer Seite. Die beiden legten zusammen mit Carolines beiden Töchtern, Charlotte Casiraghi (40) und Prinzessin Alexandra von Hannover (27), in dunklen Outfits einen eleganten Auftritt hin.

Schon im Vorjahr war die Preisverleihung eine Familienangelegenheit. Am 14. Oktober 2025 kam Caroline mit ihrer Tochter Charlotte Casiraghi in die Opéra Garnier, wie "Monaco Tribune" damals berichtete. Die Fotos des Abends zeigen Mutter und Tochter gemeinsam mit den Preisträgern.

Pennac und Nussbaum unter den Geehrten

In diesem Jahr erhielt der französische Romancier Daniel Pennac den Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Bekannt wurde er mit der Malaussène-Reihe und seinem Essay "Comme un roman" über die Freude am Lesen. Das Entdecker-Stipendium ging an Soundouss Chraïbi für ihren Debütroman "Le soleil se lève deux fois", eine in Tanger angesiedelte Geschichte über drei Frauengenerationen.

Wie "Riviera Radio" weiter berichtet, wurde die US-Philosophin Martha Nussbaum mit dem Preis des Fürstentums für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Fürst-Pierre-Stiftung vergibt ihn gemeinsam mit den Rencontres Philosophiques de Monaco. Nussbaum beschäftigt sich mit Fragen der Ethik und Menschenwürde, aber auch mit der Rolle von Gefühlen im öffentlichen Leben.

Monacos Jugend vergibt eigene Preise

Zwei Auszeichnungen liegen in den Händen von Jugendlichen aus dem Fürstentum. Seit 2007 lesen Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ausgewählte Debütromane, diskutieren sie mit ihren Lehrkräften und treffen die Autoren. Ihre Wahl fiel diesmal auf Camille Leyvraz und deren Roman "Rouille".

Seit 2011 stimmen außerdem junge Leute aus Monacos Musikausbildung über zeitgenössische Kompositionen ab, in Zusammenarbeit mit der Rainier-III.-Akademie. Sie entschieden sich für David Fulmers Klavierstück "I have loved a stream and a shadow". Den "Tremplin Musical", das musikalische Sprungbrett der Stiftung, bekam Alexandre Jamar für sein Werk "alfabet".

(ili/spot)