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Stormy Daniels packt über Trump aus: „Habe ihm den Hintern versohlt“

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Stormy Daniels (39) hat am Sonntagabend ihr erstes Fernsehinterview zu ihrer angeblichen Affäre mit US-Präsident Donald Trump (71) gegeben. In der Show „60 Minutes“ sprach der Pornostar mit Moderator Anderson Cooper (50) über ihr Treffen mit Trump im Jahr 2006 und die Folgen. Stormy Daniels, die eigentlich Stephanie Clifford heißt, hatte von Trumps Anwalt Michael Cohen vor den Präsidentschaftswahlen 130.000 Dollar erhalten, angeblich Schweigegeld. Der Anwalt behauptete, das Geld stamme aus seiner eigenen Tasche. Das Weiße Haus hat alle Behauptungen von Stormy Daniels dementiert. In dem TV-Interview erzählte sie nun das:

So lief der Sex ab

Stormy Daniels behauptet in dem Interview, sie hätte Trump bei einem Promi-Golfturnier in Lake Tahoe im Juli 2006 getroffen. Er habe sie zum Essen in seine Hotel-Suite eingeladen. Die Initiative sei dann von ihr ausgegangen, nachdem er nur von sich selbst gesprochen und mit seinem Foto auf dem Cover einer Zeitschrift geprahlt habe. Sie habe dann angeblich zu ihm gesagt: „Jemand sollte diese Zeitschrift nehmen und dir damit den Hintern versohlen.“ Trump habe dann laut Daniels seine Hose ein wenig heruntergezogen, trug aber demnach noch Unterwäsche, als sie ein paarmal damit zugeschlagen habe.

Sie behauptete weiter, gleich danach habe sich Trump wohler gefühlt und zu ihr gesagt: „Wow, du bist etwas Besonderes. Du erinnerst mich an meine Tochter. Du bist schlau und schön, und eine Frau, mit der man rechnen muss, und ich mag dich.“ Später hätten sie dann Sex gehabt, so der Pornostar.

Der Sex war einvernehmlich, aber…

Daniels erklärte in dem Interview weiter, der Sex sei einvernehmlich gewesen, nannte das Erlebnis mit Trump aber eine „schlechte Entscheidung“. Auf die Frage, ob sie den damals 60-jährigen Trump „überhaupt“ anziehend gefunden habe, sagte sie: „Nein“. Sie behauptete zudem, er habe kein Kondom benutzt. Trump habe später angeblich wiederholt das Angebot ins Spiel gebracht, sie in seine TV-Show „The Apprentice“ zu holen – laut Daniels, um sie zu überzeugen, mit ihm ein zweites Mal Sex zu haben. Sie sei aber nie zu einem Casting eingeladen worden und habe auch keinem weiteren intimen Kontakt mehr zugestimmt.

Die 39-Jährige stellte auch klar, dass ihre Geschichte nichts mit #MeToo zu tun habe: „Ich war kein Opfer, ich habe nie gesagt, ich wäre ein Opfer gewesen.“ Sie habe die Sache mit Trump als ein „Geschäft“ gesehen.

Sie sprachen angeblich über Melania

Daniels erklärte zudem, Trump habe auch über seine Ehefrau Melania (47) gesprochen, die kurz zuvor den gemeinsamen Sohn Barron (12) zur Welt gebracht hatte. Als sie das Thema angesprochen habe, hieß es von ihm angeblich: „Du musst dir darüber keine Sorgen machen. Wir haben getrennte Schlafzimmer.“

Daniels wurde offenbar bedroht

Daniels behauptete in der TV-Show, dass eine unbekannte Person sie bedroht habe. 2011 sei ein Fremder in Las Vegas an sie herangetreten, nachdem Trumps Anwälte das Magazin „In Touch“ davon überzeugt hätten, ihre Story nicht zu veröffentlichen. Sie sei auf einem Parkplatz gewesen und wollte in einen Fitnesskurs, ihre kleine Tochter sei dabei gewesen. Sie wollte demnach gerade Wickeltasche und andere Sachen aus dem Auto holen. „Und ein Typ kam auf mich zu und sagte zu mir: ‚Lass Trump in Ruhe. Vergiss die Geschichte.‘ Und dann lehnte er sich runter und sah meine Tochter an und sagte: ‚Das ist ein wunderschönes kleines Mädchen. Es wäre eine Schande, wenn ihrer Mutter etwas passiert.‘ Und dann war er weg.“

Gibt es einen Beweis?

Daniels deutete in „60 Minutes“ auch an, dass es einen Beweis für die Affäre geben könnte. Als Teil einer angeblichen Vereinbarung musste Daniels alle „Videos, Bilder, E-Mails und Textnachrichten“ über Trump abgeben, heißt es. Auf die Frage, ob sie das getan habe, sagte Daniels: „Ich kann das jetzt nicht beantworten“ und „mein Anwalt hat mir empfohlen, diese Dinge nicht zu diskutieren.“

Kurz vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 hatte Stormy Daniels eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet – und dafür 130.000 Dollar erhalten, arrangiert und bezahlt von Trump-Anwalt Cohen. Daniels sagte nun in der CBS-Show, dass sie dem zugestimmt habe, weil „ich um meine Familie und deren Sicherheit besorgt war“. Im Januar 2018, nachdem das „Wall Street Journal“ diese Geheimhaltungsvereinbarung bekannt gemacht hatte, unterzeichnete Daniels ein weiteres Dokument, in dem sie die angebliche Affäre bestritt – diese Aussage nannte sie jetzt eine „Lüge“. Sie habe rechtliche Konsequenzen gefürchtet.

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