Taylor Swift gibt die erste Performance nach ihrer Hochzeit

Taylor Swift hat im Grammy Museum in Los Angeles zum ersten Mal seit ihrer Hochzeit mit Travis Kelce öffentlich gesungen. Mit ihrem funkelnden Ehering gab sie am Klavier ein Medley zum Besten.

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Taylor Swift ist seit dem 3. Juli verheiratet.
Taylor Swift ist seit dem 3. Juli verheiratet. Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Taylor Swift (36) performt wieder: Die Sängerin war bei den "Icon Sessions" des Grammy Museums in Los Angeles zu Gast. Nach einem knapp einstündigen Interview setzte sie sich ans Klavier und sang damit zum ersten Mal seit ihrer Hochzeit mit NFL-Star Travis Kelce (36) wieder öffentlich. Geheiratet hatte das Paar am 3. Juli im New Yorker Madison Square Garden.

Entsprechend genau schauten die Fans auf ihre linke Hand, die beim Spielen minutenlang im Bild lag. Neben dem von Kindred Lubeck entworfenen Verlobungsring funkelte dort der neue Diamant-Ehering und war während der Darbietung kaum zu übersehen.

Auf dem mit Blumen bemalten Klavier, auf dem Swift bei ihrer "Eras Tour" Abend für Abend ihre Überraschungssongs gespielt hatte, gab sie ein Medley aus ihren Songs "I Knew It, I Knew You", "August" und "All Too Well" zum Besten. Statt der gewohnt bitteren Schlusszeilen wählte sie aber einen versöhnlicheren Ausgang, den man als Anspielung auf ihr neues Leben als Ehefrau verstehen kann.

Zurück nach Nashville

Inhaltlich drehte sich das Gespräch mit Recording-Academy-Chef Harvey Mason Jr. vor allem um 20 Jahre Songwriting. Ihr Debütalbum, damals noch mit deutlichem Country-Einschlag, feiert in diesem Oktober sein 20. Jubiläum. Sie liebe ihre Country-Wurzeln mit jedem weiteren Schritt mehr und wolle sie stärker ehren, erklärte Swift, die in Nashville ihre Liebe zur Musik fand.

Der Ruhm der vergangenen 20 Jahre könne manchmal überbordend sein, sei aber genau ihr Wunsch gewesen. "Du hast dich dafür entschieden. Du hast dich jeden Tag dafür entschieden. Du hättest jederzeit aussteigen können, bevor es unkontrollierbar groß wurde", so Swift.

"Es macht Spaß, zurückzuspotten"

Weil sie das Singen liebe, habe sie trotz aller negativen Stimmen immer weitergemacht: "Musik zu veröffentlichen, die man selbst so sehr liebt, ist nicht der Weg zu universeller Zustimmung. Aber wenn du es trotzdem weitermachst, dann liebst du es aus den richtigen Gründen."

Sie habe sowieso ihren eigenen Umgang mit negativen Stimmen gefunden. "Manchmal, wenn Leute sich über mich lustig machen, macht es richtig Spaß zurückzuspotten", erklärte die 36-Jährige. Dafür benutze sie dann gerne kompliziertere Wörter, "die sie erst nachschlagen müssen, um über mich herzuziehen."

(eyn/spot)