Terry Gilliam: Der schreckliche Nebendarsteller

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Jordin Sparks gewöhnt sich an die Mutterrolle

Terry Gilliam erinnert sich an einen schrecklichen Drehtag.
Der Regisseur inszenierte 1998 den Kultfilm ‘Fear and Loathing in Las Vegas’, der auf dem gleichnamigen Roman von Hunter S. Thompon beruht und Johnny Depp in der Hauptrolle des Raoul Duke zeigt. Thompson war einer der Vorreiter des New Journalism und für seine ganz besonderen Reportagen bekannt. Als Schauspieler taugte er aber offenbar nicht so viel, denn der Filmemacher erinnert sich daran, dass Thompson am Set nur für Unruhe sorgte.

In dem Streifen hat der Journalist, der sich 2005 mit einem Kopfschuss das Leben nahm, einen kleinen Gastauftritt als er selbst und war deshalb einen Tag lang am Set, um die betreffenden Szenen zu drehen. Nach diesem Tag war offenbar die gesamte Crew dankbar, dass es nur ein Gastauftritt war. Terry erinnerte sich nun im Gespräch mit ‘HeyUGuys.com’: " Gott sei Dank war er nur den einen Tag am Set und wir hofften, dass er danach nie wiederkäme. Das war der Tag, an dem wir die Matrix-Club-Szene gedreht haben. Hunter kommt rein und auf einmal geht es nicht mehr um den Film, es geht um ihn. Hunter musste das Zentrum aller Aufmerksamkeit sein und er war einfach ein Ar***loch. Er warf mit Brötchen durch die Gegend, während wir gedreht haben." Als er einen Sitzplatz für seine Szene zugewiesen bekam, soll er sich dann beschwert haben, dass ein Journalist nicht einfach irgendwo sitzen würde. "Wir erklärten ihm, dass er da sitzen müsse, weil die Kamera da sei. Danach wollte er gar nicht mehr drehen."

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