© Gene Page/AMC

„The Walking Dead“: Ein extralanger Abschied

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Als Fan der Serie „The Walking Dead“ ist man fiese Cliffhanger gewöhnt – selbst eine Online-Petition gab es bereits, welche die Serienmacher dazu aufforderte, das besonders perfide Finale von Staffel sechs frühzeitig aufzudecken. Auf gänzlich andere Art und Weise ließ einen das Halbzeitfinale der achten Staffel nicht zurück – immerhin war mit ihm das Schicksal eines Serienstars der ersten Stunde besiegelt. Einzig die Frage, wie es mit der Figur zu Ende gehen würde, stellte sich den Zuschauern. Die extralange, extratraurige Antwort darauf lieferte AMC am Sonntagabend (hierzulande am 26. Februar ab 21 Uhr bei Sky).

ACHTUNG: Die folgenden Abschnitte beinhalten massive Spoiler zum Midseason-Finale der achten Staffel sowie zur neuen Folge „Honor“.

Der nächste große Abschied

Denkt man an die erste Staffel von „The Walking Dead“ zurück, so muss traurig festgestellt werden, dass nicht viele Charaktere aus den Anfängen der Zombie-Show überlebt haben. Das Midseason-Finale schockte Serien- und Comicfans daher gleichermaßen: Carl Grimes (Chandler Riggs), Sohnemann von Hauptfigur Rick Grimes (Andrew Lincoln) und in der Comicvorlage quicklebendig, präsentierte seinem Vater in den letzten Sekunden der Folge „Kampf um die Zukunft“ einen Biss am Bauch – und damit seinen unweigerlichen Tod.

Zweimal sprang Carl dem Sensenmann schon denkbar knapp von der Schippe. Wurde in der zweiten Staffel lebensbedrohlich angeschossen, verlor später ebenfalls durch eine Kugel sein rechtes Auge. Doch auch aller schlechten Dinge sind drei, und so gab es für Carl, für den viele Fans über all die Jahre eine Hassliebe entwickelt haben, dieses Mal kein Entrinnen.

Ich habe einen Traum

In der neunten Folge, mit der sich die achte Staffel nun zurückgemeldet hat, erfahren wir in Überlänge also, wie Carl aus dem Leben scheidet. In Rückblicken wird dabei aber auch noch einmal gezeigt, wie genau es zu dem verhängnisvollen Biss kommen konnte: Als er das Leben des Fremden Siddiq rettete, unterzeichnete er sein Todesurteil.

Doch „Honor“ gestaltet sich auch bittersüß. Carl wird etwas geschenkt, was vielen längst von uns gegangenen Charakteren, etwa seiner Mutter Lori, verwehrt wurde: Er darf sich von all seinen Liebsten ausgiebig und in Überlange verabschieden. Ein letztes rührendes Kuscheln mit seiner kleinen Schwester Judith, Abschiedsbriefe für seine Freunde, und eine wichtige Botschaft an seinen zunehmend abgestumpften Vater Rick: Die Zukunft muss Frieden bringen, sonst gibt es keine Zukunft. Der spätestens jetzt nah am Wasser gebaute Zuschauer erfährt hier, dass die seltsam romantisierten Zukunftsvisionen, die die achte Staffel durchzogen haben, die Tagträume von Carl waren. Und ihnen setzte Carl am Ende der emotionalen Folge schließlich selbst ein Ende.

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