Thom Yorke: Nach Radiohead-Comeback brach sein Selbstvertrauen ein

Radiohead-Frontmann Thom Yorke hat zugegeben, dass sein Selbstvertrauen nach der Reunion-Tour der Band im Jahr 2025 "regelrecht abstürzte".

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Thom Yorke: Nach Radiohead-Comeback brach sein Selbstvertrauen ein
Foto: BANG Media International / Avalon

Thom Yorke hat nach der Reunion-Tour von Radiohead im Jahr 2025 einen massiven Einbruch seines Selbstvertrauens erlebt.

Obwohl der Sänger die Konzertreise genoss, fiel es ihm nach dem Ende der Tour schwer, sich davon zu erholen. Wie er nun verriet, dauerte es Monate, bis er sich wieder besser fühlte. Nach sieben Jahren Pause standen Yorke und seine Bandkollegen 2025 erstmals wieder gemeinsam für eine Tournee auf der Bühne. Die Konzerte führten Radiohead durch Europa, mit Stationen unter anderem in Madrid, Bologna, London, Berlin und Kopenhagen. Im Gespräch mit dem Magazin 'Rolling Stone' schilderte der Musiker, wie sehr ihn die Zeit danach mitnahm: "Nach der [2025er] Radiohead-Tour – obwohl es mittendrin wirklich Spaß gemacht hat – bin ich danach regelrecht abgestürzt, was mein Selbstvertrauen angeht."

Erst die Arbeit an einem neuen Soloalbum habe ihm geholfen, wieder zu sich zu finden. Zwei Monate nach der Tournee habe der 58-Jährige erneut mit der eigenen Platte begonnen und dabei gemerkt, dass es ihm wieder gut gehe. Insgesamt habe er Monate gebraucht, um sich von dem Tief zu erholen. Sein Verhältnis zu dieser Seite des Musikerdaseins sei "wirklich seltsam", räumte Yorke ein. Inzwischen habe er sich jedoch daran gewöhnt.

Auch eine besondere Auszeichnung bereitete dem Sänger gemischte Gefühle. Im Mai wurde er bei den Ivor Novello Awards in die Fellowship der Ivors Academy aufgenommen. Diese Ehrung habe ihn "zutiefst verwirrt", gestand Yorke. Er bewundere viele der ausgezeichneten Künstler, einige davon seien sogar seine persönlichen Helden. Dennoch falle es ihm schwer, seine eigene Arbeit in diesem Zusammenhang einzuordnen.

Seine Frau Dajana und seine beiden Kinder Agnes und Noah hätten sich bei der Verleihung dagegen sehr über die Auszeichnung gefreut. Yorke selbst habe sich während der Preisübergabe eher "ziemlich taub" gefühlt. Gegenüber dem Magazin erklärte er, dass er die Ehrung auch für seine Familie annehme: Wenn seine Angehörigen so emotional darauf reagierten, sei das für ihn Grund genug, dort zu stehen.