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# Thomas Markle: Herzogin Meghans Vater drohen zwölf Jahre Haft
- URL: https://www.viply.de/news/thomas-markle-herzogin-meghans-vater-drohen-zwolf-jahre-haft/
- Published: 2026-10-26T14:57:13.000Z
- Updated: 2026-10-26T14:58:04.000Z
- Description: Philippinische Ermittler werten derzeit mutmaßliches Missbrauchsmaterial aus, das Meghans Vater Thomas Markle gehören soll. Er selbst bestreitet die Vorwürfe.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #spot

Thomas Markle, der 82-jährige Vater von Herzogin Meghan (45), muss womöglich mit einer langen Haftstrafe rechnen. Sollte er wegen Zugriffs auf kinderpornografisches Material schuldig gesprochen werden, drohen ihm auf den Philippinen bis zu zwölf Jahre Gefängnis, [berichtet die britische "Daily Mail"](https://www.dailymail.com/news/article-16238897/Thomas-Markle-jailed-12-years-guilty-child-sex-offences-amid-growing-questions-Met-failure-tell-FBI-letter.html). Markle, der mit seiner Tochter seit Jahren zerstritten ist, weist die Vorwürfe zurück.

Nach Angaben der Zeitung haben die philippinischen Behörden begonnen, eine große Menge an Missbrauchsdarstellungen von Kindern auszuwerten, die Markle gehören sollen. Innenminister Jonvic Remulla rechnet damit, dass die forensische Analyse in etwa einer Woche abgeschlossen ist. Seine vorläufige Einschätzung fällt drastisch aus: Derzeit deute alles auf einen möglichen Sexualstraftäter "der übelsten Sorte" hin, zitiert ihn die "Daily Mail".

## Auslieferung wäre möglich

Erst nach der Auswertung will die Staatsanwaltschaft demnach entscheiden, ob sie Anklage erhebt. Markle lebt derzeit in einer Reha-Einrichtung in Florida. Im Mai war er in die USA zurückgekehrt, um dort die Behandlung nach der Amputation seines Beines fortzusetzen.

Sicher ist er dort allerdings nicht. Zwischen den USA und den Philippinen besteht ein Auslieferungsabkommen. Kommt es zur Anklage, könnte Markle in den Inselstaat überstellt werden und müsste sich dort vor Gericht verantworten. Wer wegen des Zugriffs auf Missbrauchsdarstellungen von Kindern verurteilt wird, muss nach einem philippinischen Gesetz von 2022 mit zehn bis zwölf Jahren Haft rechnen.

## Erste Ehefrau soll den Brief verfasst haben

Auch die Londoner Metropolitan Police gerät unter Druck. Bei ihr ging bereits 2019 ein Brief ein, der britischen Medienberichten zufolge mehrere Vorwürfe zu mutmaßlichen Taten außerhalb Großbritanniens enthielt. An das FBI gab die Met die Hinweise damals offenbar nicht weiter.

Geschrieben haben soll das siebenseitige Schreiben Markles erste Ehefrau Roslyn Loveless, die vor zwei Jahren gestorben ist. Adressiert war der Brief an das Fixated Threat Assessment Centre von Scotland Yard, das Hinweise auf Bedrohungen gegen die Royals auswertet. Darin soll Markle als Gefahr für seine Tochter und Prinz Harry beschrieben worden sein. Die Informationen gingen Berichten zufolge an die Sussexes.

## Meghan brach den Kontakt ab

Meghan selbst hatte am Freitag in einem Statement bestätigt, schon früher über "verstörende Vorwürfe" gegen ihren Vater informiert worden zu sein. "Ich bin zutiefst bestürzt ... Meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Leid zugefügt wurde", schrieb die Herzogin. Sie hoffe, man könne nun nachvollziehen, warum sie den Kontakt zu ihm abgebrochen habe und ihm keinen Kontakt zu ihren Kindern erlaube.

Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist seit 2018 zerrüttet. Im vergangenen Jahr soll Meghan nach BBC-Informationen endgültig mit ihm gebrochen haben. Personen aus dem Umfeld der Herzogin zufolge schickte sie ihm einen Brief, als er nach einer Beinamputation auf den Philippinen im Krankenhaus lag. Darin habe sie ihn wissen lassen, dass er seine Enkelkinder nie kennenlernen werde.

(stk/spot)