Tom DeLonge: Blink-182 ist keine Boyband!

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Tom DeLonge ärgert sich darüber, dass die Leute Blink-182 als „Boyband“ sahen.
Der Sänger und Gitarrist gründete die Rockgruppe einst zusammen mit Mark Hoppus und Scott Raynor, bis er sie 2015 verließ und durch Matt Skiba ersetzt wurde. Im Gespräch mit dem ‚Guitar‘-Magazin reflektiert der Musiker über den astronomischen Aufstieg des Trios nach seinem Album ‚Enema of the State‘ 1999.

„Wir waren keine Mainstream-Pop-Punk-Band. Wir waren sieben Jahre lang mit Bands wie Guttermouth und den Vandals auf Tour. Wir kamen aus einer roheren, ungefilterten, unproduzierten Szene. Diese Attribute sind in unserer DNA, egal wie groß ‚Enema‘ wurde“, betont der Star. „Die Leute dachten, wir wären eine Boyband. Wir haben es nicht verstanden. Wir dachten ‚Was zum Teufel ist los?‘ Vor einer Woche haben wir auf der Bühne Drumsticks in unserem Hintern angezündet und dann dachten die Leute, wir sollten auf MTV herumtanzen.“

Dies führte dazu, dass Tom und seine Bandkollegen für ihr Nachfolgeralbum ‚Take Off Your Pants and Jacket‘, das Hitsingles wie ‚The Rock Show‘ und ‚First Date‘ enthielt, ein starkes Interesse an der Punkszene zeigten. „Ich erinnere mich an die Dinge, die uns besonders ansprachen: Was macht NOFX? Was macht Fugazi? Was machen Propagandhi oder die Queers?“, zählt der Künstler auf. „Einfach cooler Mist, der roh ist und wo man die Gitarren hört. Man kann die Angst hören.“ Aktuelle Pop-Punk-Bands würden dagegen viel mit Elektronik verschleiern, kritisiert Tom.

Foto: Bang Showbiz

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