Tom Holland hatte ein Drehbuch-Verbot.

Der 22-Jährige wird neben vielen anderen Leinwandhelden demnächst wieder auf der großen Kinoleinwand zu sehen sein. Am 24. April treten die ‚Marvel‘-Helden in ‚Avengers: Endgame‘ erneut gegen Thanos, der von Josh Brolin gespielt wird, an. Am Ende des Vorgängerfilms ‚Infinity War‘ hatte dieser die Hälfte aller Lebewesen im Universum mit einem Fingerschnipsen ausgelöscht. Während seine Kollegen die Handlung des heiß ersehnten Streifens kennen, mussten die Verantwortlichen bei ihm zu besonderen Maßnahmen greifen.

Nachdem Tom unter anderem den Namen des ‚Spiderman‘-Sequels ausgeplaudert hatte, sollte ein weiterer solcher Fauxpas vermieden werden. Deshalb hat der Frauenschwarm das Skript nicht bekommen. Das verriet nun Joe Russo beim Endgame Indian Anthem Launch. "Tom Holland bekommt seine Textzeilen und das war’s! Es fällt ihm sehr schwer, seinen Mund zu halten", so der ‚Endgame‘-Regisseur. Sie würden nur "sehr vage Begriffe" verwenden, um ihm zu beschreiben, was in den Szenen passiert. Wie der Dreh mit den spärlichen Informationen für ihn abläuft, hatte der ‚Spiderman‘-Darsteller schon bei der Ace Comic Con 2018 in Phoenix erklärt: "Ich erinnere mich, wie die Russo-Brüder mir bei ‚Avengers‘ gesagt haben: ‚Du stehst einfach hier und kämpfst gegen den Typen.‘ Und ich fragte: ‚Okay, gegen wen kämpfe ich?‘ – und sie sagten: ‚Das können wir nicht sagen, weil es ein Geheimnis ist’", erzählte er. Also habe er teilweise 15 Minuten lang in die Luft boxen müssen.