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Trump protestiert – Skandalbuch „Fire and Fury“ erscheint früher

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US-Präsident Donald Trump (71) hat seine Anwälte eingeschaltet, vorerst nutzt ihm das offenbar nichts: Das Buch „Fire and Fury: Inside the Trump White House“ soll sogar noch früher als geplant veröffentlicht werden, und zwar schon am heutigen Freitag. Das Werk will laut ersten Vorabveröffentlichungen das Chaos aufdecken, das angeblich im Weißen Haus herrschte, nachdem Trump das Amt übernahm.

Der Autor des Buchs, Michael Wolff (64), twitterte am Donnerstag: „Los geht’s. Sie können es morgen kaufen (und lesen). Vielen Dank, Mr. President.“ „Fire and Fury“ sollte eigentlich am Dienstag veröffentlicht werden. Nachdem erste Auszüge in der Presse erschienen waren, reagierte das Weiße Haus empört.

Erst erklärte Trump, sein einstiger Vertrauter Steve Bannon (64) sei selbstverherrlichend und keine wichtige Person: „Steve Bannon hat nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft zu tun“, so der US-Präsident. „Als er gefeuert wurde, verlor er nicht nur seinen Job, er verlor seinen Verstand.“ Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders (35), erklärte, Trump sei „wütend und angewidert“ über Bannons Angriffe auf seine Familie. Laut Vorabberichten bezeichnet Bannon in dem Buch ein Treffen von Donald Trump Jr. (40) mit einer russischen Anwältin unter anderem als „verräterisch“ und „unpatriotisch“.

Anwälte eingeschaltet

Ein Anwalt von Trump hat laut „Los Angeles Times“ einen Brief verschickt, in dem er Wolff und seinen Verleger, Henry Holt & Co, aufforderte, „unverzüglich von jeglicher weiteren Veröffentlichung oder Verbreitung abzusehen“. Einen ähnlichen Brief soll Bannon erhalten haben. Auf der US-Seite von Amazon ist „Fire and Fury“ unterdessen bereits auf Platz eins der Bestsellerliste vorgerückt. Der Verlag begründete die Entscheidung, das Buch früher zu veröffentlichen, mit einer „beispiellosen Nachfrage“.

Via Twitter hat sich Trump erneut in die Diskussion eingeschaltet und den Autor „dieses falschen Buches“ angegriffen: Er habe diesem keinen Zugang zum Weißen Haus bewilligt, so der Präsident, ihn sogar mehrmals abgelehnt: „Ich habe nie mit ihm für ein Buch gesprochen. Voller Lügen, Falschdarstellungen und Quellen, die es nicht gibt. Schaut euch die Vergangenheit dieses Typen an und beobachtet, was mit ihm und ‚Sloppy Steve‘ passiert!“ Michael Wolff behauptet laut „Guardian“, dass sein Buch auf über 200 Interviews basiert, einschließlich mehrerer Gespräche mit dem Präsidenten und leitenden Angestellten.

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