U2-Frontmann Bono nervt sich selbst

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U2-Frontmann Bono findet sich selbst "nervig".
Der ‚With or Without You‘-Hitmacher wurde zuletzt zum Ziel scharfer Kritik bezüglich seiner humanitären Arbeit und seiner Musik. Außerdem gab er zu, Steuertricks zu nutzen, um Geld am Staat vorbei zu schmuggeln. Nun verriet er, dass er sein eigener schärfster Kritiker ist. Dem ‚Daily Telegraph‘ sagte Bono, der mit bürgerlichem Namen Paul Hewson heißt: "Der Fairness halber, ich habe ein nerviges Gen. Ich nerve mich selbst manchmal. Wisst ihr, ich schreibe schon seit 20 Jahren über meine eigene Scheinheiligkeit. Aber die Scheinheiligkeit eines menschlichen Herzens ist so viel interessanter als der Versuch einer Rock’n’Roll-Band, ihre finanziellen Angelegenheiten ernst zu nehmen. Ich meine, komm schon, wäre es den Leuten lieber, ich sterbe pleite? Sie versuchen, einer Band zu sagen ‚Ihr seid eigentlich keine Idealisten‘, dabei haben wir alles geteilt, wir haben unsere Leben uns gegenseitig gewidmet und in verschiedenen Kampagnen für soziale Gerechtigkeit gekämpft. Es lässt sich nicht [leugnen]. Ich denke, viele Leute mögen uns einfach nicht und versuchen, Gründe dafür zu finden."

Bonos Bandkollege The Edge bestand im selben Interview darauf, dass er sich die Abneigung der Menschen wünsche, da es sie antreibe, erfolgreicher sein zu wollen. Der Gitarrist, dessen wahrer Name David Evans ist, sagte: "Wir absorbieren das und nutzen es, um was wir tun, besser zu machen. Die Art von Hunger und Entschlossenheit, die die Band am Anfang hatte, als es eine verzweifelte Suche nach Gehör war, das ist alles vorbei. Wir sind hier, wir haben es geschafft. Also ist ein Teil davon, was uns antreibt, zu versuchen, die Nein-Sager eines Besseren zu belehren. Man schluckt es runter, macht sich wieder an die Arbeit und stellt sicher, das Beste abzuliefern, was man kann. Meiner Meinung nach hassen die Menschen U2 nicht genug."

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