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US-Star River Phoenix: Sein Todestag jährt sich zum 25. Mal

Wusstest Du schon...

Verlierer des Tages

River Phoenix (1970-1993) war der Bruder von… Aus heutiger Sicht muss man es wohl so sagen. Doch wäre der ältere Bruder von Hollywood-Star Joaquin Phoenix (44, „Walk The Line“) am 31. Oktober 1993 nicht gestorben, wäre er vielleicht der große Star der Familie. Immerhin war River Phoenix schon 1989 mit nur 18 Jahren für einen Oscar nominiert – als bester Nebendarsteller im Drama „Die Flucht ins Ungewisse“ (1988). Kurz nach Ende der Dreharbeiten zum Liebesdrama „The Thing Called Love – Die Entscheidung fürs Leben“ (1993) von Peter Bogdanovich (79) starb sein Hauptdarsteller in der Halloween-Nacht 1993.

Sein Kinodebüt feierte River Phoenix 1985 in Joe Dantes „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“, der internationale Durchbruch gelang ihm ein Jahr später mit dem Film „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“ (1986). In „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) spielte er den jungen Indiana Jones und in „My Private Idaho – Das Ende der Unschuld“ (1991) einen schwulen Stricher – für diese Rolle wurde er mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter als bester Hauptdarsteller bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

Sein letzter unvollendeter Film „Dark Blood“ erschien erst 2012, die deutsche Premiere feierte er bei der Berlinale 2013. In „Interview mit einem Vampir“ (1994) übernahm Christian Slater (49) seine Rolle des Journalisten. Die gesamte Gage spendete er damals an eine Tierrechts-Organisation, die auch River Phoenix unterstützt hatte. Im Abspann des Films wurde mit „In Memory of River Phoenix“ („Im Gedenken an River Phoenix“) dann nochmals des toten Stars gedacht.

Die fatale Halloween-Nacht im Jahr 1993

Nur drei Tage nach dem 19. Geburtstag seines Bruders Joaquin feierten die beiden zusammen mit ihrer Schwester, Schauspielerin Rain Phoenix (45, „Hitch – Der Date Doktor“), und Rivers damaliger Freundin, Schauspielerin Samantha Mathis (48, „The Strain“), im Viper Room in Los Angeles. Hollywood-Star Johnny Depp (55, „Fluch der Karibik“) hatte den Club erst im selben Jahr eröffnet. Nach einem Drogencocktail brach der junge Filmstar auf dem Gehsteig vor dem Club zusammen und starb wenig später in den Armen seines Bruders…

Die unkonventionelle Familie

River Phoenix kam am 23. August 1970 als erstes von fünf gemeinsamen Kindern des Ehepaares Heart Phoenix (73), gebürtig Arlyn Sharon Dunetz, und John Lee Phoenix (Jahrgang 1947), gebürtig John Lee Bottom, in Metolius bei Madras, Oregon, zur Welt. Seinen Vornamen bekam er in Anlehnung an den „Fluss des Lebens“ aus der Erzählung „Siddhartha“ (1922) von Hermann Hesse (1877-1962). Rivers Hippie-Eltern hatten sich 1968 kennengelernt. Seine Schwester, Schauspielerin Rain Phoenix, erblickte im texanischen Crockett das Licht der Welt.

1973 zog die Familie nach Südamerika, wo sein Bruder Joaquin in San Juan, Puerto Rico, und Schwester Liberty Phoenix (42), ebenfalls Schauspielerin, in Caracas, Venezuela, geboren wurden. Im November kehrte die Familie der Sekte, deretwegen sie nach Südamerika gezogen waren, den Rücken. Summer Phoenix (39, „Inside a Skinhead“), Schauspielerin und Ex-Frau von Casey Affleck (43), kam im Dezember des Jahres dann schon in Winter Park, Florida, zur Welt. River Phoenix hatte außerdem eine Halbschwester aus einer früheren Beziehung seines Vaters, die heute 54-jährige Jodean Bottom.

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