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Weinstein-Firma kündigt Insolvenz an

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Harvey Weinsteins (65) ehemalige Produktionsfirma „Weinstein Co.“ will Insolvenz anmelden. Das berichtet die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf ein Statement des Unternehmensvorstandes. Darin heißt es: „Uns ist klar, dass dies ein extrem unglücklicher Ausgang für unsere Mitarbeiter, unsere Gläubiger und jedes Opfer ist. Der Vorstand hat dennoch keine andere Wahl, als die einzige sinnvolle Option zu ziehen, die den verbleibenden Wert der Firma maximiert: ein geordneter Insolvenzprozess.“

Eigentlich sollte die Weinstein Company für eine halbe Milliarde Dollar an eine Investorengruppe um die Obama-Vertraute Maria Contreras-Sweet verkauft werden, doch die Verkaufsverhandlungen scheiterten. Ob es an den 40 Millionen Dollar Ausgleichszahlungen lag, die die Bieter zusätzlich für Frauen bereitstellen sollten, die dem Filmmogul (sexuelle) Übergriffe vorwerfen? Bereits vor zwei Wochen hatten die Verkaufsverhandlungen einen herben Dämpfer erlitten, nachdem bekannt wurde, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft sowohl die Firma als auch die Weinstein-Brüder wegen Verletzung der Bürgerrechte, der Menschenrechte und des Arbeitsrechts verklagt.

Weinstein hatte die Produktionsfirma im Jahr 2005 mit seinem Bruder Robert (64) gegründet, in den vergangenen Jahren litt sie allerdings unter Missmanagement und Erfolglosigkeit. Nach den massiven Belästigungsvorwürfen, die im vergangenen Herbst aufkamen, entließ das Unternehmen den 65-Jährigen, der daraufhin in eine Therapieeinrichtung in Arizona flüchtete, um sich dort wegen seiner Sexsucht behandeln zu lassen.

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