Wiley: Nach antisemitischen Tweets von Management gefeuert

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Wileys antisemitische Tweets ziehen bittere Konsequenzen nach sich.
Der Grime-Star sorgte am Freitag (24. Juli) für Schlagzeilen, nachdem er jüdische Menschen mit dem Ku-Klux-Klan verglichen hatte. Nun hat sich sein Manager John Woolf zu den Skandal-Aussagen geäußert. "Wir bei A-List Management haben alle Verbindungen mit ihm gekappt. Es gibt keinen Platz in der Gesellschaft für Antisemitismus", stellt Woolf, der selbst jüdisch ist, auf Twitter klar.

Im Gespräch mit ‘MailOnline’ distanzierte er sich weiter von dem Rapper. "Um ganz klar zu sein: Ich unterstütze oder billige nicht, was Wiley heute online in irgendeiner Form gesagt hat. Ich bin ein stolzer jüdischer Mann und bin zutiefst geschockt und traurig von dem, was er gesagt hat", erklärte er. "Ich spreche mit Leitfiguren in meiner Gemeinschaft in Anbetracht der heutigen Tweets. Dieses Verhalten und diese hasserfüllte Rede ist für mich nicht akzeptabel."

In dem fraglichen Twitter-Post hatte Wiley geschrieben: "Es gibt zwei Arten von Leuten, die niemand je wirklich herausfordern wollte: Juden und den Ku-Klux-Klan. Aber wenn du 20 Jahre im Business bist, fängst du an, den Grund zu verstehen… Bauerntrottel sind der KKK und jüdische Leute sind das Gesetz."

Auch die Organisation ‘Campaign Against Antisemitism’ zeigte sich alarmiert von den Aussagen des Musikers. Man habe die Angelegenheit bei der Polizei gemeldet, da Wiley zu "rassistischem Hass" angestiftet habe, was eine "beachtliche Haftstrafe" für den Briten nach sich ziehen könnte.

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