Willem Dafoe: Intime Einblicke in die Seele eines Künstlers

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Willem Dafoe spricht über seine Rolle des Vincent van Gogh in ‚At Eternity’s Gate‘.
Der 63-jährige Schauspieler übernimmt in der neuen Filmbiografie von Julian Schnabel, die im März in die deutschen Kinos kommt, die Hauptrolle und verkörpert den berühmten niederländischen Maler. Bei der Vorbereitung auf den Part habe er viel über die Persönlichkeit des Künstlers erfahren. Am meisten habe Dafoe überrascht, wie "versunken er in einer spirituellen Suche" gewesen sei. Dies sei ein Zeichen für "eine Art des Wahnsinns", erklärt der Darsteller. "Er hat früh in seinem Leben versucht, ein Mann Gottes zu sein. Es war also überraschend, in welchem Ausmaß er stets einen Dialog mit seinem Gott über die Natur führte."

Außerdem sei van Gogh seine "sehr mitfühlende Person" für jemanden gewesen, der "sozial so unbeholfen war und so viele Probleme hatte, mit Leuten auf sozialer Ebene zu kommunizieren". Dafoe nennt van Goghs Probleme, Frauen näher zu kommen und eine intime Beziehung zu führen, als weiteres Beispiel für seinen sozialen Außenseiter-Status. "Er fühlte sich von anderen Leuten entfremdet, aber er liebte die Seele des Arbeiters. Er redete so viel darüber, dass man als Bauer leben muss, um Bauern malen zu können", fügt der ‚Spider-Man‘-Star im Interview mit ‚The Hollywood Reporter‘ hinzu.

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