Zwei Operationen: Busy Philipps hatte einen seltenen Hirntumor

Kurz nach dem Tod ihres "Dawson's Creek"-Kollegen James Van Der Beek erhielt Busy Philipps eine Schockdiagnose: Die Ärzte fanden bei der Schauspielerin einen Tumor im Gehirn.

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Busy Philipps musste sich nach einer Tumor-Diagnose zweimal operieren lassen.
Busy Philipps musste sich nach einer Tumor-Diagnose zweimal operieren lassen. Foto: imago/Pacific Press Agency / Lev Radin

Bei US-Schauspielerin Busy Philipps (47) haben die Ärzte im Februar einen seltenen Hirntumor entdeckt. In einem Interview mit dem Magazin "People" erzählte sie von dem Moment, als ihr die Diagnose mitgeteilt wurde - kurz nachdem ihr "Dawson's Creek"-Co-Star James Van Der Beek (1977-2026) nach einem Kampf gegen Darmkrebs verstorben war.

"Dr. Devinsky sagte zu mir: 'Ich werde es Ihnen so sagen, wie ich mir wünschen würde, dass es mir jemand sagt'", erinnert sie sich. "Und da hat es mich irgendwie umgehauen, und ich musste mich hinsetzen. Er sagte so etwas wie: 'Sie müssen atmen. Ich höre, dass Sie nicht atmen.'" Sie habe ihrem Arzt geantwortet: "Sagen Sie mir einfach, was los ist." Dann habe sie die Diagnose erhalten: ein Tumor, der sich in ihrem Gehirn befand und entfernt werden musste.

Es folgte eine fünfstündige Operation, bei der die Chirurgen einen 2,6 Zentimeter großen Tumor aus ihrem Gehirn entfernten. Die Biopsie ergab, dass es sich um ein Oligodendrogliom des Grades 2 handelte, einen seltenen Hirntumor.

Hausarzt hatte ihr von dem Scan abgeraten

Busy Philipps bekam die Diagnose, nachdem sie dem Ehemann ihrer Cousine, einem Arzt in Los Angeles, erzählt hatte, dass sie Interesse an einem Prenuvo-Scan habe, obwohl ihr Hausarzt ihr vergangenes Jahr gesagt hatte, dass sie topgesund sei.

Die Schauspielerin entschied sich am Ende für den Scan. Philipps' Neurochirurg erklärte gegenüber "People", dass die frühzeitige Entdeckung des Tumors dabei die Operation letztendlich erheblich erleichtert habe. Er fügte hinzu, dass der Tumor, wäre er später entdeckt worden, "zwei- bis dreimal so groß gewesen wäre".

Zweite Operation war nötig

Etwas mehr als einen Monat nach dem Eingriff lag Philipps erneut auf dem Operationstisch, nachdem ihr Hautarzt darauf hingewiesen hatte, dass die operierte Stelle Probleme mache. Sie hatte sich mit Staphylokokken infiziert, was die weitere Operation erforderlich machte.

In Zukunft wird sie sich regelmäßigen Untersuchungen unterziehen, um auf ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung reagieren zu können. Über ihre Erfahrung erklärte die zweifache Mutter: "Ärzte sagen uns oft, dass es keinen Grund zur Sorge gibt, obwohl man irgendwie weiß, dass es doch Grund zur Sorge gibt. Es gibt nichts, wovor man Angst haben muss, wenn man informiert ist. Das stärkt einen nur."

(hub/spot)