In seiner Oktoberfest-Show: Stefan Raab zieht übers "HeidiFest" her

In seiner Oktoberfest-Sonderfolge hat sich Stefan Raab nicht zurückgehalten. Opfer zahlreicher Pointen waren Heidi Klum und ihr "HeidiFest". Doch auch er selbst bekam dank Gast Stefan Mross sein Fett weg.

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Zwei Stefans, eine Show: Stefan Raab (l.) und Stefan Mross stimmten gemeinsam für das Oktoberfest ein.
Zwei Stefans, eine Show: Stefan Raab (l.) und Stefan Mross stimmten gemeinsam für das Oktoberfest ein. Foto: ddp/Panama Pictures / imago/pictureteam / Matthias Gränzdörfer

Dass sich Stefan Raab (59) nicht davor scheut, vor der eigenen RTL-Haustür zu kehren, bewies er in seiner Oktoberfest-Spezialausgabe der "Stefan Raab Show". Denn direkt zuvor hatte der Sender Heidi Klums (53) Wiesn-Party namens "HeidiFest" ausgestrahlt, was Raab reichlich Stoff für Pointen lieferte.

Als selbsternannter "RTL-Chef" entschuldigte er sich prompt für das "HeidiFest" und legte nach, es solle "noch mal einer behaupten, sturzbesoffen könnte man kein Qualitätsfernsehen machen".

Am besten habe sich noch Supermodel Naomi Campbell (56) am DJ-Pult geschlagen, spöttelte Raab weiter: "Da hat sich die dreijährige Ausbildung an der Micaela-Schäfer-DJ-Universität gelohnt." Der Raabinator zeigte sich voll in seinem Element.

Stefan Mross spricht über das "Immer wieder sonntags"-Aus

Passend zum Oktoberfest-Motto seiner Show hatte Raab in Person von Volksmusikant und Moderator Stefan Mross (50) den perfekten Gast an seiner Seite. Mross durfte die Show sogar anstelle von Raab mit einem Monolog eröffnen. In Lederhosen scherzte er: "Warum schaut der Stefan Raab heute so geil aus? War er beim Friseur? Hat er sich was verpflanzen lassen? Hat er weniger Zähne?"

Natürlich kam er im Laufe des Abends auch auf das "Immer wieder sonntags"-Aus zu sprechen. Dass er den Umgang mit der Absetzung nach mehr als 30 Jahren kritisierte hatte, begründete er mit seiner Herkunft: "Irgendwann muss man das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer."

Der Musiker und Moderator führte am 6. September durch die letzte reguläre Ausgabe der Show, die seit 1995 über die deutschen Bildschirme flimmerte - über zwei Dekaden davon unter seiner Leitung vor den Kameras.

Nach der letzten Sendung soll er dann bei einem Empfang des SWR laut "Bild"-Zeitung klare Worte für das Aus gefunden haben. Seine Rede sei laut dem Moderator "wohlüberlegt [gewesen], weil ich im Vorfeld wusste, dass der SWR sich heute in erster Linie selbst feiern wird. Mein Team und ich sind alle traurig und die feiern sich? Das war für mich ein Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist."

(stk/spot)