Nach "Promi Big Brother"-Aus: Redo erklärt seine Tränen

Bei "Promi Big Brother" wollte Redo keine Tränen zeigen. Nach seinem Aus wurde er dann aber doch emotional. Nun erklärt der Gastronom, was ihn so bewegt hat und warum er von Christian Lell enttäuscht ist.

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Redo musste an Tag elf die Show verlassen.
Redo musste an Tag elf die Show verlassen. Foto: Joyn

René "Redo" Dost (57) hatte sich fest vorgenommen, bei "Promi Big Brother" nicht zu weinen. Nach seinem Exit am Donnerstagabend konnte der Gastronom in der "Late Night Show" seine Tränen dann aber doch nicht zurückhalten. "Ich habe immer im Vorhinein gesagt: Ihr bringt mich nicht zum Weinen. War ja auch öfter das Thema. Aber es kam einfach über mich. Ich stehe dazu", erklärt er am Tag nach seinem Auszug in einem Pressegespräch.

In der Show hatte er noch ganz anders über den Umgang mit Emotionen gesprochen. "Ein Mann ist doch ein Krieger, der weint doch nicht, oder?", fragte er bei einer Diskussion im Haus. Nina Bridney (23) hielt dagegen und wollte wissen, weshalb Männer dann überhaupt Tränendrüsen hätten.

Deshalb weinte er nach dem Aus

Ausschlaggebend für die große Emotion sei der plötzliche Abschied von seinen Mitbewohnern gewesen. Er habe damit gerechnet, noch länger bleiben zu können. Das hätte er sich gewünscht, "weil ich diese Leute da drinnen sehr, sehr liebgewonnen habe". Stattdessen endete seine Teilnahme an Tag elf. Für ihn kam das Aus offenbar überraschend. "Dann war ich auf einmal draußen, von jetzt auf gleich, deswegen war es so emotional", sagt Redo. Die entgangene Siegprämie sei dagegen nicht der Grund für seine Tränen gewesen.

Besonders die Begegnungen im Haus bleiben Redo in Erinnerung. Er habe noch nie "so viele positive Erfahrungen gemacht", erzählt er. "Die Menschen, die ich vorher nicht kannte, die sich wirklich sehr, sehr stark geöffnet haben, diese tollen Gespräche" - all das habe ihn beeindruckt. "Ich bin immer noch völlig überwältigt", gesteht er.

Klare Worte über Christian Lell

Enttäuscht zeigt sich Redo dagegen von Christian Lell (42). Vor der Show habe er sich eigens die Zeit genommen, dessen Buch zu lesen. Während der Zeit im Haus habe er dann das Gefühl bekommen, "dass wieder jemand meine Gefühle missbraucht hat". Solche Menschen seien für ihn "Energieräuber", die er aus seinem Leben streiche.

Zum Hintergrund: Im Konflikt zwischen Lell und Bridney hatte sich Redo hinter die Streamerin gestellt. Nina warf dem ehemaligen Fußballprofi vor, die Entstehung einer möglichen gemeinsamen Lovestory falsch darzustellen. Lell und sie widersprachen sich darin, wer die Idee ursprünglich ins Spiel gebracht hatte. Redo riet Nina daraufhin, ihn vollständig zu ignorieren. Gegenüber Lell zog er ebenfalls einen Schlussstrich: "Du bist meine Red Flag. Mit dir rede ich nicht mehr."

Lell hat als einer der neun verbleibenden Promis noch die Chance auf die Siegprämie von 100.000 Euro. Am 19. Oktober zeigt das Finale, wer diese mit nach Hause nehmen darf. "Promi Big Brother" läuft täglich um 20:15 Uhr in Sat.1 sowie im Livestream auf Joyn.

(paf/spot)