Mala Emde und Christoph Maria Herbst in "Sommer auf Asphalt"

Eine Fahrradkurierin, ein Vater mit einem Geheimnis und eine ungeplante Schwangerschaft: Die Tragikomödie läuft am 21. Oktober um 20.15 Uhr im Ersten und steht ab 2. Oktober in der Mediathek.

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Szene aus dem Film „Sommer auf Asphalt"
Unterwegs im Auto: Szene aus dem Film. Foto: NDR/Frizzi Kurkhaus

Das Erste zeigt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 20.15 Uhr die Tragikomödie „Sommer auf Asphalt“. In der ARD Mediathek steht der Film schon ab Freitag, 2. Oktober. Arte sendet ihn am 16. Oktober um 20.15 Uhr und bietet ihn ab 1. Oktober in der Arte-Mediathek an.

Mala Emde spielt Les, eine energiegeladene Fahrradkurierin, die von der Zukunft nicht viel hält und ihren chaotischen Alltag zwischen rasanten Lieferungen und spontanen Partys genießt. Dann taucht ihr entfremdeter Vater Bert (Christoph Maria Herbst) auf, ein Friseur aus der Provinz – und Les ist ungeplant schwanger. Kurierkollege Tyler (Aaron Hilmer), der Erzeuger, hätte richtig „Bock“ auf ein Baby, genau wie Roya (Gina Haller), mit der Les gerade ins Bett geht. Und Bert hat ihr noch gar nicht gesagt, dass er ein ernstes Problem hat.

Szene aus dem Film „Sommer auf Asphalt"
Im Friseursalon: Szene aus dem Film. Foto: NDR/Frizzi Kurkhaus

Vom Friseur zum Kurier

Als Les sich den Arm bricht, springt Bert heimlich für sie ein: Aus dem Friseurmeister wird Kurier „Doppel-Zwo“. Herbst, dessen Paraderolle Stromberg ist, musste sich für den leisen Part nach eigenen Worten nicht bremsen: „Das Buch und meine Fantasie haben hier klar den Weg vorgegeben.“ Weil er selbst Rad fährt, habe er vielmehr lernen müssen, „so ungeschickt zu radeln“, dass man ihm den ungeübten Bert abnimmt. Emde fuhr zur Vorbereitung mehrere Tage mit einem Kurier und einer Kurierin mit.

Szene aus dem Film „Sommer auf Asphalt"
Pause vor der Haustür: Szene aus dem Film. Foto: NDR/Frizzi Kurkhaus

Preis beim Filmfest Emden-Norderney

Regie führte Simon Ostermann, das Drehbuch schrieb Brix Vinzent Koethe frei nach dem Roman „Pedalpilot Doppel-Zwo“ von Wolf Schmid. Aus der Vater-Sohn-Geschichte machte er eine Vater-Tochter-Geschichte. Der Film eröffnete das Filmfest Emden-Norderney und wurde dort mit dem SCORE Bernhard-Wicki-Preis ausgezeichnet, im Juni 2026 lief er deutschlandweit als Event im Kino. Gedreht wurde an 23 Tagen in Hamburg, Wedel und Lüneburg. In Gastrollen sind Heinz Strunk und Jan Ullrich zu sehen.


"Sommer auf Asphalt" am 21. Oktober

„Sommer auf Asphalt“, Spielfilm, 90 Minuten, Mittwoch, 21. Oktober 2026, 20.15 Uhr, Das Erste; ab 2. Oktober für ein Jahr in der ARD Mediathek. Mit Mala Emde, Christoph Maria Herbst, Aaron Hilmer und Gina Haller; Regie Simon Ostermann. Eine Produktion der Wüste Medien im Auftrag des NDR in Zusammenarbeit mit Arte.