"Unter uns" endet bei RTL: Stephen Dürr blickt wehmütig zurück
Im März 2027 verabschiedet sich "Unter uns" nach mehr als drei Jahrzehnten von RTL. Stephen Dürr war bei den Anfängen der Daily dabei - und blickt angesichts des bevorstehenden Serien-Aus wehmütig zurück.
RTL stellt die Produktion von "Unter uns" zum Jahresende ein, bis März 2027 sollen noch neue Folgen ausgestrahlt werden. Das bevorstehende Ende der Daily stimmt auch Stephen Dürr (52) wehmütig. Der Schauspieler, der von 1994 bis 1996 als Till Weigel zur Besetzung gehörte, schreibt in seiner Instagram-Story: "Unter uns wird eingestellt! Nach 32 Jahren. Das macht mich traurig."
Mit der Serie verbindet Dürr auch einen ganz persönlichen Meilenstein. Schließlich habe dort "alles für mich angefangen", erinnert er an sein Schauspieldebüt bei "Unter uns".
"Dort bin ich durch gute Zeiten und durch schlechte Zeiten gegangen. Schade", ergänzt er. Damit spielt er auch auf seine spätere Rolle in der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" an. 1997 war er darin zu sehen.
Hat "Unter uns" trotzdem eine Zukunft?
"Unter uns" war im November 1994 bei RTL gestartet, inzwischen wurden mehr als 7.800 Folgen ausgestrahlt. Im März 2027 soll sich die Daily mit einem großen Finale verabschieden. Bis dahin zeigt RTL die bereits produzierten Folgen weiterhin im linearen Programm und bei RTL+.
Als Grund für das Aus nennt RTL eine strategische Neuausrichtung des Nachmittags- und frühen Vorabendprogramms. Dabei verweist der Sender unter anderem auf die veränderte Mediennutzung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für tägliche fiktionale Produktionen. Leicht sei die Entscheidung dennoch nicht gefallen, betont Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland.
Für die Fans bleibt allerdings ein Hoffnungsschimmer: Das RTL-Aus muss nicht zwangsläufig das endgültige Ende der Schillerallee bedeuten. Die Produktionsfirma UFA will prüfen, ob "Unter uns" möglicherweise an anderer Stelle eine Zukunft hat. Man werde "sehr sorgfältig und mit großer Überzeugung prüfen, welche neuen Perspektiven sich für die Schillerallee eröffnen können", erklärt UFA-CEO Sascha Schwingel.
(paf/spot)