5 Promi-Marotten zum Nachmachen

Wusstest Du schon...

Trotz Millionengewinn grundsolide

Promis tun nur Dinge, die sich von Normalverbrauchern kaum nachmachen lassen, weil es letzteren am nötigen Inhalt des Bankkontos mangelt? Stimmt nicht immer. Einiges lässt sich auch, zumindest in abgewandelter Form, absolut reproduzieren.

Denn auch wenn einige Promis tatsächlich recht extreme Marotten pflegen – man denke an die diversen Allüren von Mariah Carey – so gilt das doch nicht universell. Zudem gilt, dass viele dieser Eigenheiten einen herrlich schrägen Touch haben, der sich selbst in abgewandelter Form zeigt.

1. Schräge Dinge sammeln

Bei Angelina Jolie sind es antike Dolche; Leonardo DiCaprio hat sich eher auf Actionfiguren festgelegt, während sein Kollege Tom Hanks sich lieber mit alten Schreibmaschinen umgibt…

Tatsache ist, viele Promis sind dafür bekannt, dass sie mehr oder weniger skurrile Dinge sammeln. Dabei handelt es sich sogar um eine Marotte, die sich unheimlich einfach auch von Normalverbrauchern nachmachen lässt. Zum einen, weil das mögliche Sammelgebiet so unheimlich breit aufgestellt ist und zum anderen, weil selbst die Stars nicht nur Dinge sammeln, die automatisch unerschwinglich teuer sind – Ausnahmen wie Comedian Jerry Seinfeld, dessen Sammelleidenschaft sich vor allem auf Autos aus dem Hause Porsche erstreckt, bestätigen diese Regel.

Der Rest ist bloß überlegen, was einem selbst sammelwürdig erscheint – und da ist von Fingerhüten über Miniaturwahrzeichen bis zu Schneekugeln und alten Radios wirklich alles drin; die einzige Begrenzung findet sich natürlich im verfügbaren Platz in der eigenen Wohnung – da haben die Stars dann in aller Regel einen tatsächlichen Promibonus vorzuweisen; deren Villen kennen meist keine Raumprobleme.

2. Ungewöhnlichen, aufregenden Sex haben

Viele Promis mögen es ziemlich schlüpfrig. Eva Longoria beispielsweise mag Fesselspielchen, Rihanna gab zu, dass sie im Bett eine ziemlich devote Ader hat, während Scarlett Johansson generell „außergewöhnliche Orte“ mag und dabei ein gewisses Faible für Autosex zeigt. Dass es bei manchen Stars fast schon zum guten Ton gehört, eigene Sextapes zu erstellen und zumindest von Woody Harrelson bekannt ist, dass er Anfang der 00er an einer wilden „Gruppen-Session“ teilgenommen hat, kommt noch hinzu.

Abermals handelt es sich hier um eine Marotte, die sich ziemlich leicht nachmachen lässt. Denn Promi hin, Millionen auf dem Konto her, Sex ist und bleibt auch bei den Schönen und Reichen nur Sex. Erlaubt ist, was gefällt, nicht was der Geldbeutel diktiert. Ja, selbst wer Woody Harrelson nachmachen wollte, fände rasch Teilnehmer für private Sextreffen-Orgien. Und dass jeder heute Kraft seines Handys ein Sextape erstellen kann, dessen Qualität die der bekannten Clips von Pamela Anderson bis Kim Kardashian und Colin Farrel locker überholt, dürfte ebenfalls bekannt sein. Und wem das alles zu übertrieben ist: Es tauchen ja auch immer wieder Paparazzo-Fotos von Stars auf, die einfach bloß „vergessen“ haben, unter ihren teuren Klamotten Unterwäsche anzuziehen.

3. Versuchen, unerkannt durch die Öffentlichkeit zu gehen

Für Normalverbraucher mag das Promileben aufregend sein. Das gilt selbst für die Tatsache, so berühmt zu sein, dass einen jeder auf der Straße erkennt. Allerdings verkennen viele, dass diese Berühmtheit für viele Promis auch ein regelrechter Klotz am Bein ist. Immerhin können sie wirklich keinen Schritt gehen, ohne dass die große Gefahr besteht, dass sie jemand erkennt, nach Autogrammen fragt oder mit der Kamera alle möglichen und unmöglichen Situationen ablichtet.

Zugegeben, es gibt Stars, die genießen das in vollen Zügen. Andere jedoch wollen zumindest etwas Kontrolle über ihr Privatleben haben. Also treiben sie großen Aufwand zum Schutz ihrer Privatsphäre; verkleiden sich sogar, wenn sie das Haus verlassen. Kann man das als Nichtprominenter nachmachen? Klar, denn auch wenn wir natürlich nicht so superbekannt sind, so gibt es doch zumindest in unserem unmittelbaren Umfeld genügend Gelegenheiten, zu denen wir erkannt werden.

Warum nicht mal vollkommen verkleidet in die Stammkneipe gehen? Auf eine große Party? Oder, um dem Ganzen noch etwas James-Bond-Würze zu verleihen: Wieso nicht gleich bei einer Veranstaltung, bei der viele Gäste einen nicht kennen, nicht nur mit tarnendem Look, sondern einem komplett erfundenen Lebenslauf aufwarten? Spaß macht das in jedem Fall. Und natürlich ist es auch gestattet, sich dabei vorzustellen, man wäre nicht Max Mustermann, sondern „Shawn McClure“, Oscar-prämierter Superstar.

Abgeänderte Variante: Im normalen Alltag eher wenig stilbewusst und mit schlabbriger Kleidung auftreten, nur um dann zu Partys und anderen wichtigen Terminen wie ein absolut perfekter Superstar aufzutreten.

4. Seinen Körper sportlich richtig auf Vordermann bringen

Für viele Promis ist ein perfekter Körper mit die wichtigste Quelle ihres Kapitals. Dementsprechend arbeiten viele mit sehr großem Eifer daran, dass das Gesamtpaket jederzeit so perfekt wie möglich wirkt – und das obwohl sie unterdessen Filmdrehs, Bühnenauftritte usw. absolvieren müssen; der Tagesplan vieler Stars ist pickepacke voll.

Hinzu kommen all jene Stars, die als Anhänger des sogenannten Method Acting auch körperlich enorm wandlungsfähig sein müssen, um in verschiedenste Rollen zu schlüpfen – man denke an Matthew McConaughey, der für seine Rolle in „Dallas Buyers Club“ fast 20 Kilo abnehmen musste, um anschließend für „The Wolf of Wall Street“ wieder Normalgewicht zu bekommen nur um für seine Rolle in „True Detective“ abermals ziemlich dürr und verhärmt zu werden – eine Leistung, für die er auch von „The Atlantic“ gefeiert wurde.

Natürlich, Normalverbraucher sollten sicherlich nicht gerade anstreben, innerhalb weniger Monate viele Kilos abzunehmen, sie dann wieder draufzupacken und wieder von vorn zu beginnen; das ist medizinisch fragwürdig und ziemlich ungesund. Was aber definitiv geht: Mit richtiger Leidenschaft jeden Tag Sport treiben, bis der Körper so knackig und gestählt ist, dass sämtliche Fans jubilieren würden. Denn Stars brauchen enorm viel Disziplin. Und über diese Schiene kann man sie ebenfalls bekommen.

5. Sich ein unheimlich teures Auto gönnen

Promis und Luxusschlitten, eine absolut natürliche Verbindung, oder? Und auch wenn es natürlich reichlich schwer ist, auch nur einen Bruchteil der automobilen Leidenschaft der Stars zu kopieren, weil es schlicht zu teuer ist, bedeutet das doch nicht generell, dass unsereins auf derartige Mobilität verzichten müsste.

Es fängt schon ganz einfach an: Es gibt in Deutschland zahllose Firmen, die Limousinen samt Fahrer vermieten. Und das nicht einmal zu sonderlich hohen Preisen. Sich ein solches Fahrzeug zu mieten, um sich zum Clubabend, zur nächsten Party und dergleichen chauffieren zu lassen, ist deshalb nicht nur einfach, sondern unheimlich spaßig.

Aber es geht ja noch weiter: Ebenso haben sich mittlerweile einige Unternehmen darauf verlegt, nicht bloß normale Fahrzeuge zu vermieten, sondern eben Lamborghini, Ferrari, Porsche – all die automobilen Hochkaräter, die bei vielen Stars in der Garage schlummern. Gut, dafür ist die Miete zwar etwas höher; aber es geht ja auch nur um einen Ehrentag, ein Wochenende – danach werden viele vielleicht sogar froh sein, wieder in ihr normales Leben zurückkehren zu dürfen. Denn wenn man mit Lamborghini und Co. durch die Straßen rollt, gibt’s definitiv einen kleinen Vorgeschmack auf den Promistatus, weil so viele ihre Handys zücken und ungefragt Fotos schießen werden.

Foto: Adobe / AF Creation

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