Leidet Ben Affleck wirklich unter Glücksspielsucht?

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Der US-amerikanische Prominente Ben Affleck ist uns eher als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor bekannt. Schließlich hat er für Good Will Hunting und Argo sogar jeweils einen Oscar bekommen, ist schon seit der Jugend mit Matt Damon befreundet und wurde unter anderem als Batman selbst der jungen Generation mehr als bekannt. Doch es kursieren ebenfalls zahlreiche Meldungen, dass er angeblich viel Zeit in Casinos von Las Vegas verbringt und süchtig nach Glücksspielen sein soll. Was steckt dahinter?

2014 machte Ben Affleck erstmals negative Schlagzeilen, als er gebeten wurde, das Hard Rock Casino in Las Vegas zu verlassen. Der Grund: er habe die Karten beim Blackjack gezählt, was die Gewinnchancen erhöhen kann. Dies ist zwar keine illegale Spielmethode, doch sie ist in den Casinos nicht gerne gesehen, da diese Geld einnehmen und nicht auszahlen wollen. Es stimmt, dass er sehr gute Gewinne einstrich. Schon 2004 gewann er die kalifornische Pokermeisterschaft und heimste ein Preisgeld von über 354.000 US-Dollar ein. 

Im Oktober 2019 wurde er gesehen, wie er in Los Angeles nach einer Spendengala von UNICEF in Hollywood die Feier mit der Musikerin Katie Cherry verließ und – in scheinbar ziemlich betrunkenem Zustand – zum Commerce Casino in der Nähe von L.A. ging, um dort Poker zu spielen. 

Es ist bekannt, dass er ein Alkoholproblem hat und seit 2018 versucht, nüchtern zu werden. Offensichtlich hat das im letzten Oktober nicht ganz geklappt, was er in Interviews frei zugab. Als Entschuldigung für seinen Ausrutscher spendete er an eine Hilfseinrichtung für Obdachlose, doch sich selbst tut er damit keinen Gefallen, denn er erlitt einen eindeutigen Rückfall, den er verarbeiten muss, um künftige Rückfälle zu verhindern. Die Alkoholsucht soll ebenfalls der Hauptgrund sein, warum 2018 seine Ehe mit Jennifer Garner in die Brüche ging. Doch leidet der Schauspieler ebenfalls unter Spielsucht?

Worum handelt es sich eigentlich dabei? Schließlich spielt jeder gerne, das ist völlig natürlich. Zu den Anzeichen einer Glücksspielsucht gehören verschiedene Faktoren: ein betroffener Spieler setzt mehr Geld ein, als er plant. Er oder sie versucht, weniger zu spielen (ohne Erfolg) und verlorenes Geld durch neue Einsätze zurückzugewinnen, Familie und Freunde machen sich Sorgen um das Verhalten und Geld wird von anderen geliehen, um noch mehr zu spielen. Betroffene fühlen sich oft auch unruhig und gereizt, wenn sie mal nicht spielen können, haben aber gleichzeitig ein Schuldgefühl, wenn sie spielen. 

Ben Affleck fiel bisher nie in der Öffentlichkeit dadurch auf, dass er beim Glücksspiel viel Geld verliert. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall: er gewinnt stets sehr viel Geld – selbst bei dem Pokerspiel in betrunkenem Zustand gewann er angeblich 1.500 Dollar in nur 15 Minuten und hörte dann mit dem Spielen auf. Dies ist ein gutes Zeichen, dass er unter keiner Spielsucht leidet, sonst würde er wahrscheinlich wahlloser spielen und häufig Geld verlieren, statt strategisch nach einem Gewinn auszusteigen und mit dem Geld einfach nach Hause zu gehen. Jemand, der dies tut, hat sein Verhalten unter Kontrolle und Kontrollverlust ist praktisch die Zusammenfassung aller Suchtsymptome, egal ob es sich um Glücksspiel, Alkohol oder andere Probleme handelt. 

Dennoch kann Spielsucht jeden betreffen, insbesondere Personen, die bereits mit anderen Suchtproblemen zu kämpfen haben: zum Beispiel Ben Affleck. Die Spiele in Casinos sind in den meisten Fällen so konzipiert, dass die Spieler gerne daran teilnehmen und dabei möglichst viel Geld ausgeben. So funktioniert schließlich das geschäftliche Konzept eines jeden Casinos, andernfalls würden sie bankrott gehen. Es gibt immer eine Gewinnchance und viele Spieler gewinnen sehr viel Geld, doch viele verlieren ebenfalls Geld. 

In Las Vegas verdienen die Casinos mit ihren Hotels extrem hohe Summen und deren Tendenz ist beinahe ununterbrochen steigend. Jedes Jahr brechen die Umsätze der Casinos am sogenannten Strip ihre Rekorde vom Jahr zuvor. Selbst in der Nebensaison ist es in der Wüstenstadt Nevadas stets voll und es gibt das ganze Jahr über Veranstaltungen, Kongresse, Messen und mehr, die Besucher aus aller Welt anziehen. Ein weiterer Grund für den Erfolg von Las Vegas ist der zunehmende Tourismus und der andere ist, dass Glücksspiele immer beliebter werden und immer mehr den Charakter eines Tabus verlieren. Durch das Coronavirus ist das Reisefieber erst mal abgeklungen, doch es hat im Gegenzug zu einem Boom der Online Casinos geführt. 

Nur, weil Las Vegas fürs Erste von der Liste der Reiseziele gestrichen wurde, bedeutet das nicht, dass man nicht mehr am Glücksspiel teilnehmen kann. Die Anzahl der Online Casinos wächst stetig weiter an. Dabei können Spieler den Überblick verlieren und an weniger seriöse Casinos geraten. Casinos in Kalifornien und Nevada unterstehen beispielsweise einem Gesetz, dass niemand, der „sichtlich betrunken oder anderweitig beeinträchtigt ist“, am Glücksspiel teilnehmen darf. Das ist allerdings letzten Oktober fehlgeschlagen, als das Casino Ben Affleck trotz offensichtlicher Trunkenheit spielen ließ und in der Online-Welt sind solche Regulierungen beinahe unmöglich. Das bedeutet aber nicht, dass Online Casinos keine Suchtprävention unternehmen können.

Damit der erste gute Eindruck eines Online Casinos nicht täuscht, gibt es Tests, welche nur von den hochwertigen bestanden werden. Ein gutes Online Casino bekommt Rezensionen mit guten Qualitätsbewertungen und ist dadurch auf Vergleichsportalen sehr schnell erkennbar. Diese bieten den Spielern genügend Informationen, um eine gute und informierte Entscheidung zu treffen, wo sie am besten spielen können. 

Dabei kommt es nicht nur darauf an, wie gut ein Willkommensbonus ist oder wie groß die Auswahl an Spielen ist. Zu den Hauptkriterien der Tester gehören Themen wie Datenschutz, Softwaresicherheit, Sicherheit des Geldtransfers bei Ein- und Auszahlungen, die Lizenz des Casinos und: die Spielsuchtprävention. Jedes Casino möchte zwar Geld verdienen, doch falls es in die Schlagzeilen gerät, weil eine prominente Person damit zum Süchtigen geworden ist, ist das eine extrem negative Werbung, von der sich das Geschäft oft teilweise nie wieder erholen kann. Daher legt ein gutes Casino Wert auf die Gesundheit und Sicherheit seiner Spieler – ein klassisches nachhaltiges Geschäftskonzept, das von anderen Branchen ebenfalls angestrebt wird. 

Also, ist Ben Affleck spielsüchtig? Höchstwahrscheinlich nicht, er ist lediglich ein guter Kartenspieler, der sein Handwerk versteht. Allerdings gehört er als Alkoholsüchtiger zur Hochrisikogruppe und könnte eines Tages auch in diese Sucht abrutschen und sein Geld verlieren – hoffen wir, dass er sich stattdessen lieber auf die Produktion neuer Filme konzentriert.

Foto: Adobe / motortion

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