Die fünf erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des Glücksspiels 

Wusstest Du schon...

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Jeder von uns kennt sie oder hat zumindest schon einmal von einer Erfolgsgeschichte eines Spielers gehört. Menschen wie Sie und ich, die bis gerade eben noch ein ganz normales Leben führten, tja bis zu dem einen Moment, welcher wortwörtlich ihr Leben auf den Kopf stellte. Solche Glückspilze gibt es jedoch nicht nur im Großen, vielleicht waren Sie ja bereits selbst einmal einer der etwas kleineren Glückspilze und haben bei einer Tombola oder einer Lotterieziehung einen etwas kleineren Preis gewinnen können?

Dazu kommt, dass ein Spieler, zwar letzten Endes immer eine Portion Glück benötigt, ein professioneller Spieler aber eben auch über gewisse Erfahrungswerte sowie im entscheidenden Moment auch über die nötige Coolness verfügt. 

Es ist allerdings völlig unstrittig, dass jeder Spieler jederzeit in die Geschichtsbücher des Glücksspiels eingehen kann. Das macht schließlich den Reiz des Spielens aus, jede Drehung, jede gezogene Karte oder jeder platzierte Einsatz auf ein beliebiges Ereignis, kann uns zum Gewinner werden lassen.

Wenn Sie beispielsweise von einem Online Casino 60-70 Freispiele erhalten und 50 von diesen mit einem Verlust enden, muss das nicht bedeuten, dass Sie bei der 51sten Drehung ebenfalls leer ausgehen. Ganz im Gegenteil, eben jene 51ste Drehung kann Ihr Leben auf den Kopf stellen. Genau dieses Gefühl haben die fünf erfolgreichsten Spieler der Glücksspielgeschichte erleben dürfen, manche von ihnen sogar mehrmals. 

Jon Heywood

Jon Haywood ist einer dieser Menschen, die ein ganz normales Leben führten. Na ja, so ganz normal war sein Leben nun doch nicht. Der junge Mann aus Cardiff in Wales lernte nämlich als Soldat bei der britischen Armee die Welt kennen und kämpfte sogar in Afghanistan. Als er aus der Armee ausschied, verschlug es ihn zurück nach Cardiff, zu seinen Eltern.

Eines Abends brachte der sich immer weiter verschlechternde Gesundheitszustand seines Vaters den damals 26-Jährigen wieder einmal um den Schlaf. An jenem 26. Oktober 2015 setzte er sich also vor seinen Fernseher, wo gerade ein Spot eines britischen Sportwetten und Online Casino Anbieters lief.

Haywood meldete sich daraufhin bei dem Anbieter an und zahlte den Betrag von 30 Pfund auf sein neuerstelltes Nutzerkonto ein. Da es ihm schließlich lediglich um den Zeitvertreib ging, begann er bei dem Spielautomaten Mega Moolah den kleinstmöglichen Betrag von 25 Pence zu setzen.

Nach sage und schreibe sieben Minuten gewann er die unglaubliche Summe von 17.879.645,12 Euro, was ihm einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde für den höchsten Gewinn in einem Online Casino einbrachte.

Billy Walters

William T. Walters, von seinen Freunden schlicht Billy gerufen, wurde am 15. Juli 1946 im beschaulichen Örtchen Munfordville im US-Bundesstaat Kentucky geboren. Im Jahre 1981 schmiss Walters seinen Job hin und beschloss, zum Profi in Sachen Sportwetten zu werden.

Ein Jahr später zog er mit seiner Familie in die Spielerstadt Las Vegas. Dort angekommen trat Walters der Computer Group bei, welche mithilfe von Computern die Ergebnisse von verschiedenen Sportveranstaltungen analysierte. Ein bis heute unerreichter Aufstieg begann.

Über den gesamten Zeitraum der nächsten 39 Jahre schloss Walters lediglich ein einziges Jahr mit einem Verlust ab. Er ging bei den Sportwetten derart analytisch vor, dass er 30 Jahre am Stück Gewinne einfuhr. Er platzierte seine Wetten auf Spiele der NFL, der NBA sowie beim College Football, allein beim Super Bowl XLIV gewann er beim Sieg der New Orleans Saints 3,5 Millionen US-Dollar!

Einen weiteren beeindruckend hohen Gewinn landete Walters im Januar 2007, als er 2,2 Millionen US-Dollar beim Aufeinandertreffen der University of Southern California gegen die University of Michigan gewann.

Mike Ashley

Zugegeben, Mike Ashley gehört im Gegensatz zu anderen erfolgreichen Spielern nicht zu den Glückspilzen, die sich ihre Gewinne erarbeiteten oder im richtigen Moment das Glück auf ihrer Seite hatten. Der am 9. September 1964 in Walsall, Großbritannien geborene Ashley gehört nämlich mit zu den reichsten Menschen Englands und soll ein Vermögen in Höhe von fast zwei Milliarden Pfund besitzen. Dieses Vermögen flog ihm natürlich nicht einfach so zu, Ashley eröffnete im Jahre 1982 sein erstes Sportgeschäft und wurde vor allem durch seinen Geschäftssinn bis zum Ende der 1990er Jahre zum Besitzer von über 100 Sportgeschäften.

Dies führte zur Gründung der Sports Direct International Plc., der er bis heute als CEO vorsteht. Im Jahre 2008 ging Ashley wie üblich in seine Stammspielbank, das 50 London Casino in Mayfair und setzte insgesamt 480.000 Pfund auf alle möglichen Gewinnkombinationen, die mit seiner Glückszahl 17 gebildet werden können. Das Ergebnis: nach gerade einmal 15 Minuten im Casino fiel die Kugel tatsächlich auf das Feld mit der Zahl 17 und Mike Ashley war unglaubliche 1,3 Millionen Pfund reicher.

Edward Thorp

Edward Thorp ist ein Name, der sich wohl für alle Ewigkeit in den Geschichtsbüchern des Blackjack befinden dürfte. Am 4. August 1932 erblickte Thorp in Chicago, Illinois das Licht der Welt. Thorp ist eigentlich ein kühler Mathematiker, der seinen Doktortitel in Mathematik an der University of California in Los Angeles 1958 erwarb. Später lehrte er Mathematik an der weltberühmten Universität MIT sowie an der New Mexico State University. Es war vermutlich eben jenem kühlen mathematischen Verstand geschuldet, dass Thorpe sich dem Blackjack zuwandte und errechnete, wie sich beim Erscheinen von bestimmten Karten seine Gewinnchancen veränderten.

Edward Thorp kann als der Vater des Kartenzählens bezeichnet werden und musste schon bald mit falschem Bart und einer falschen Brille spielen, um nicht sofort vom Casinopersonal in Las Vegas erkannt zu werden. Sein 1966 erschienenes und bis heute legendäres Buch „Beat the Dealer“ gilt als Bibel des Kartenzählens.

Chris Moneymaker

Nein, beim Namen unserer Nummer fünf haben wir uns keinen Spaß erlaubt. Bei Chris Moneymaker ist der Name vielmehr Programm, denn Geld hat der am 21. November 1975 in Atlanta geborene Moneymaker im Laufe seiner Pokerkarriere tatsächlich genug angehäuft. Chris Moneymaker gewann bei einer Online Pokerplattform im Jahre 2003 einen Startplatz beim Main Event der World Series of Poker im Wert von 10.000 US-Dollar.

Er nahm daher seinen Startplatz wahr und spielte im Binion’s Horseshoe in Las Vegas mit den besten der Welt und das kaum für möglich Gehaltene wurde tatsächlich zur Wirklichkeit. Chris Moneymaker gewann das Turnier und die damit verbundenen Preisgelder in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar!

Foto: Adobe / Studio Romantic

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