James Bond trifft zielsicher

James Bond: Wer übernimmt die Lizenz von 007?

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Es waren lange Verhandlungen, bis sich Daniel Craig für einen weiteren Einsatz als britischer Geheimagent wieder zur Verfügung stellte. Im kommenden Kinofilm „Keine Zeit zu sterben“, der im Februar 2020 in den deutschen Kinos startet, muss sich James Bond einem neuen Widersacher stellen, der von Rami Malek verkörpert wird. Wie es nach dem 25. James Bond-Film weitergeht, wird derzeit heiß diskutiert.

Eigentlich sollte bereits mit „Spectre“ die letzte Klappe für Daniel Craig fallen. Nach insgesamt vier Missionen wollte der britische Schauspieler nicht mehr in die Rolle des legendären Geheimagenten schlüpfen. Die Bindung an das Prestigeprojekt war zwar ein Glücksfall für den 51-jährigen Akteur, doch die Verpflichtungen machten auch das Mitwirken an anderen Projekten unmöglich. Zeitliche Engpässe und strikte Termineinhaltungen schnürten ein enges Korsett, welches Craig nun ablegen möchte.

Wäre er ein guter James Bond? Foto: Adobe

Im 25. Bond-Abenteuer „Keine Zeit zu sterben“, der aktuell unter der Regie von Cary Fukunaga an internationalen Schauplätzen gedreht wird, wirft sich Daniel Craig ein letztes Mal den Smoking über und lässt die bösen Jungs über die Klinge springen. Fans der Reihe sind gespannt, wie die Rolle auf die kommenden Veränderungen angepasst wird. Stirbt James Bond und wird ersetzt? Bleibt die Figur bestehen und der Schauspieler wechselt? Das große Mysterium beschäftigt auch die Drehbuchautoren, die jedoch höchste Geheimstufe für die Story ausgerufen haben.

Zeit für neue Wege

Die Überlegungen und Spekulationen kennen dabei keine Grenzen. Die Liste der potentiellen Nachfolger ist lang. Ein wichtiger und positiver Aspekt: Die Reihe hat die Möglichkeit der Figur eine neue Richtung zu verleihen. War die Agentennummer 007 bisher als männlicher Spion mit Vorliebe für Frauen, schnelle Autos und Casino Spiele bekannt, kann der Figur auf natürliche Weise eine neue Ebene verliehen werden.

Besonders in Zeiten der Gleichstellungsfragen und dem Wunsch nach mehr Diversität stehen die Verantwortlichen der Filmreihe vor der Frage: Kann James Bond eine andere Hautfarbe bekommen? Ist es möglich, dass nach Daniel Craig eine Frau die Rolle von 007 übernimmt? Ein Blick auf die Ideen und Gerüchte, die durch das Internet kursieren, beweist: Die Zeit ist reif für neue Wege!

Man weiß sofort, worum es geht. Foto: Adobe

Anwärter für die neue Rolle

Der wohl interessanteste Kandidat für die 007-Nachfolge ist der Brite Idris Elba. Als schwarzer Schauspieler könnte er den verstaubten Ansichten der Vorlage frischen Wind verleihen und ein Zeichen für mehr Vielfalt setzen. Eingeschworene Leser und Bond-Kenner schrien kurzzeitig auf, als der „Luther“-Darsteller als möglicher Kandidat ins Rennen geschickt wurde. Die Bedenken gingen in den positiven Rückmeldungen jedoch unter, da die Hoffnung auf neue Impulse für die Figur deutlich lauter war.

Neben Idris Elba zählt auch Gillian Anderson als heiße Favoritin. Keine Frage: Die Schauspielerin würde einen Meilenstein mit dem 26. Einsatz kreieren, wenn sie als erster weiblicher Bond vor die Kamera treten würde. Erfahrungen im Business hat sie nachweislich gesammelt: Sie verfolgte bereits als leitende Ermittlerin einen unberechenbaren Serienkiller, gespielt von Jamie Dornan, in der britisch-irischen Produktion „The Fall“ und war über 12 Jahre lang als TV-Ikone Dana Scully in dem 90er Jahre Mystery-Hit „Akte X“ zu sehen. Mörder, Psychopathen oder Außerirdische? Diese Frau kann mit bösen Jungs garantiert umgehen.

Jung, männlich, voller Ehrgeiz

Während Daniel Craig mit 51 Jahren im gestandenen Alter ist, überlegen die Produzenten mit einer Verjüngungskur der Rolle, auch die nachkommende Kinogeneration wieder für James Bond zu begeistern. Der 33-jährige Jamie Bell, der zuletzt in der Elton John-Biografie „Rocketman“ zu sehen war, gilt unter diesen Aspekten als möglicher Nachfolger. Bekannt wurde Bell als Billy Elliot im gleichnamigen Film und begeisterte als kleiner Junge, der das Tanzen lernen wollte, Anfang der 2000er die Kinozuschauer. Mit dem Actioner „6 Days“ oder dem aktuell gestarteten Hooligan-Drama „Skin“ beweist der Brite aber auch, dass eine harte Seite in ihm steckt.

Gleiche Voraussetzungen liefert Richard Madden. Wie auch Jamie Bell, spielte Madden im Musik-Biopic „Rocketman“ oder verzauberte als Prince Charming in der Disney-Verfilmung „Cinderella“. In der Action-Serie „Bodyguard“ überzeugte er dagegen als knallharter Personenschützer, der einer Verschwörung auf die Schliche kommt. Dass dem englischen Schauspieler Anzüge wunderbar stehen, konnte er dort eindrucksvoll unter Beweis stellen.

James Bond weiß sich zu wehren. Foto: Adobe

Eine etwas härtere Komponente würde Tom Hardy dem smarten Geheimagenten verleihen. Sein markantes Auftreten und die muskulöse Figur würden etwas mehr Power in die Maßanzüge bringen. Fäuste kämen in diesem Fall wohl deutlich öfters zum Einsatz als die gute alte Pistole. Als Bane in Christopfer Nolans Meisterwerk „The Dark Knight Rises“ oder in der Doppelrolle der berüchtigten Kray-Brüder in „Legend“ zeigte Tom Hardy vollen Körpereinsatz. Für die Damen wäre dieser Anblick mit und ohne Anzug ein wahrer Augenschmaus.

Ein Mix aus allen Spekulationen

Zu den neuesten Gerüchten gesellt sich jedoch ein Name, der vielen Zuschauern derzeit noch nicht geläufig ist: Lashana Lynch. Ihren ersten großen Auftritt feierte die junge Schauspielerin als Pilotin im vergangenen Marvel-Heldenepos „Captain Marvel“ an der Seite von Brie Larson. Gerüchten zufolge soll eine Schlüsselszene im kommenden Bond-Film die Einführung von Lashana als neue Bond-Nachfolgerin bestätigen.

Mit dieser Wahl würden die Kreativen einen wirklichen Coup hinlegen: Weiblich, jung und mit einer anderen Hautfarbe! Für das gesellschaftliche Denken, dem Einsatz von Diversität und die Gleichgestellung ein Quantensprung, der neue Möglichkeiten offenlegt. Ob sich Lashana Lynch wirklich als neue Agentin zu erkennen gibt, wird bis zum Filmstart im kommenden Frühjahr allerdings eine reine Spekulation bleiben.

Erste Bilder 

Bisher tauchten noch keine offiziellen Setbilder oder Trailer auf, die mehr über „Keine Zeit zu sterben“ preisgeben. Lediglich Einblicke einer wilden Verfolgungsjagd in Italien, welche den neuen Wagen von Bond vorstellten, gingen im Spätsommer durch die weltweite Presse.

Nicht jeder kann James Bond werden. Foto: Adobe

Die Marketingverantwortlichen von Universal Pictures, die nach Sony Pictures den Zuschlag für den deutschen Verleih erhalten haben, halten sich mit neuen Infos zum Filmstart bedeckt. Eine Taktik, die nach dem verschobenen Release von November 2019 auf Februar 2020 an den Nerven zerrt. Doch es ist wahrscheinlich, dass zum Weihnachtsgeschäft der erste Trailer über die Kinoleinwände flimmert. Ob es darin auch den ersten Hinweis auf den neuen Bond-Nachfolger geben wird, bleibt abzuwarten. Tatsache ist: Daniel Craig wird in seiner letzten Mission alle Register des Agentendaseins ziehen und „Keine Zeit zu sterben“ zu einem spannenden Jubiläum machen.

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