Prominente Onlinepoker

Prominente Pokerspieler: Künftig nur noch Onlinepoker?

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Onlinepoker ist ein großes Geschäft. 124 Millionen Euro wurden 2016 alleine in Deutschland mit dieser Variante des Pokerns umgesetzt. Seit Beginn seiner Geschichte Ende der 90er Jahre hat Onlinepoker viele Freunde gewonnen, zu denen nicht zuletzt Prominente gehören. Pokerturniere haben immer schon Stars angezogen. Aber manch einer behauptet, die pokernde Prominenz würde sich zunehmend in Onlinecasinos und weniger offline tummeln. Ob die Aussage stimmt, lässt sich im folgenden Artikel nicht abschließend feststellen.

Fakt ist, dass es viele verschiedene Onlinecasinos gibt: Das zeigt bereits ein schneller Blick auf eine Vergleichsseite, die für die Schweiz Casino und Casino online vergleicht. Prominente und weniger prominente Spieler aus der Schweiz haben die Auswahl zwischen Dutzenden Anbietern. Und was für die Schweiz gilt, gilt auf den meisten anderen Märkten ebenfalls. Onlinecasinos boomen. Onlinepoker ist beliebt. Und es gibt durchaus Belege dafür, dass Prominente Onlinepoker lieben, und ebenso gute Gründe dafür, warum sie es tun.

Promis, die Onlinepoker spielen

Bereits ein relativ kurzer Blick ins Internet verrät, wie viele Onlinepoker spielende Prominente es gibt. Manche spielen nur aus Spaß. Andere werden zu Markenbotschaftern von Poker-Plattformen und spielen on- wie offline für die Marke. Boris Becker zum Beispiel. Becker war ab 2007 Markenbotschafter einer Onlinepoker-Plattform und spielte für sie bei diversen Turnieren im Internet und außerhalb. 2013 wurde der Werbevertrag zwar aufgelöst, aber Beckers Pokerleidenschaft blieb. 2017 nahm Becker zum Beispiel für eine andere Plattform an einem Turnier im tschechischen Rozvadov teil. Rozvadov wird bisweilen als tschechisches Las Vegas bezeichnet und das damalige Turnier gehörte zur „World Series of Poker Europe“.

Natürlich ist Boris Becker kein Einzelfall. Leichtathletikstar Usain Bolt gehört ebenso zur Gruppe ehemaliger oder aktueller Onlinepoker-Markenbotschafter wie die Fußballer Neymar jr. und Mario Basler sowie Formel-1-Star Mika Häkkinen. Schwimm-Legende Michael Phelps hat ebenfalls bereits während seiner aktiven Sportlerzeit gepokert und soll bisweilen viele Stunden mit Onlinepoker zugebracht haben. Offline machte er nach seiner Schwimmkarriere zum Beispiel 2018 durch eine Teilnahme an der World Series of Poker (WSOP) als Spieler von sich reden.

Aus der Welt der Schauspielkunst kommen ebenfalls prominente Pokerspieler. So spielte etwa Spiderman-Darsteller Tobey Maguire eine ganze Zeit lang online und offline. Poker schule den gesunden Menschenverstand, was wichtig sei, wenn man in Hollywood arbeitet: Das sagte Tobey Maguire in einem Interview mit dem Spiegel aus 2011. In ihm erklärte er unter anderem, was ihn am Pokern fasziniert. Ein weiterer berühmter Pokerspieler ist Ben Affleck. In der Vergangenheit sah man ihn öfters einmal bei Offline-Turnieren und online war er ebenfalls aktiv. In einem Artikel über die Poker-Leidenschaft von Ben Affleck berichtete die Augsburger Allgemeine 2007 sogar, Affleck sei möglicherweise süchtig nach Onlinepoker. Ob es stimmt? Man weiß es nicht genau. Aber was ist es, was gerade Onlinepoker für pokernde Stars vorteilhaft macht? Es gibt mehrere gute Antworten auf diese Frage.

Das Internet bringt Stars einen Zeitvorteil

Zeit ist ein kostbares Gut. Das gilt für Stars noch mehr als für andere Menschen. Bisweilen reiht sich Wettkampf an Wettkampf oder Drehtag an Drehtag und es bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Für Stars mit Pokerambitionen bietet Onlinepoker zu solchen Zeiten den Vorteil, dass sie von nahezu jedem Ort der Welt aus spielen können. Alles, was sie für ein Pokerspiel zwischendurch benötigen, ist ein internetfähiger PC oder ein Smartphone (Tablet, Notebook …) mit einer Onlineverbindung. Selbst offizielle Turniere sind online für Stars weniger aufwändig als offline, weil zum Beispiel eine Anreise zum Turnierort entfällt.

Beim Onlinepoker bleiben Stars oft anonym

Stars haben nur wenige unbeobachtete Momente. Oft sind Paparazzi auf ihren Fersen, beobachten jeden ihrer Schritte, warten auf herausragende Fotos oder begeisternde Geschichten. Nicht immer entstehen dabei Nachrichten, die den Prominenten schmeicheln. So war der Rausschmiss von Ben Affleck aus einem Las-Vegas-Casino 2014 ein Medienthema. Beobachtet werden Promis auch von anderen Augen.

Im Enthüllungsbuch Molly’s Game der berühmten Veranstalterin von Poker-Turnieren Molly Bloom kommt zum Beispiel Tobey Maguire nicht sehr gut weg. Maguire habe versucht, Molly Bloom zu demütigen. Das berichtete zum Beispiel das Magazin Stern 2014 in einem Artikel mit dem Titel „Tobey Maguire outet sich beim Poker als Fiesling“. Ob es wahr ist, was erzählt wird? Man weiß auch das nicht. Fakt ist, dass beim Onlinepoker viel seltener drastische Szenen möglich sind, bei denen sich Stars von einer hässlichen Seite zeigen. Und Fakt ist auch, dass viel von dem, was Stars während des Onlinepokerns tun, im Verborgenen bleibt, während sie offline viel häufiger unter Beobachtung stehen.

Poker im Internet ist ein lukratives Geschäft

Wie bereits erwähnt, ist Poker für Prominente oft nicht nur Leidenschaft, sondern Geschäft. Als prominente Pokerbotschafter verdienen sie nicht schlecht und die Teilnahme an einem Online-Pokerturnier lässt sich für sie oft ohne großen Aufwand realisieren. Dagegen müssen Stars Anreise und Aufenthalt planen, wenn sie sich als Markenbotschafter zur Teilnahme an Offlineturnieren verpflichtet haben. Das ist aufwändiger. Bisweilen bringt das Onlineturnier deshalb das einfacher verdiente Geld.

Onlinepoker ist für Promis die bessere Wahl? Manchmal!

Es gibt also durchaus gute Gründe für Prominente, das Pokern im Internet dem Pokerspiel in Spielbanken vorzuziehen. Dennoch könnte es gut sein, dass Onlinepoker zwar in der Welt der Prominenz künftig einen noch stärkeren Stellenwert erhält, ohne aber den Turnierbesuch in Spielbanken völlig zu verdrängen. Onlinepoker ist spannend. Zeitsparend. Und schön. Aber kann und wird es Offlinespiele von Prominenten völlig ersetzen?

Über Blackjack sagte der 2005 gestorbene US-amerikanische Stand-Up Komiker Mitchell Lee Hedberg einst: „Ich liebe Blackjack, ich bin nicht vom Spielen abhängig, ich liebe es lediglich in einem Halbkreis zu sitzen.“ Das wird wohl nicht die ganze Wahrheit gewesen sein. Eventuell hat es aber dennoch einen wahren Kern, der auch beim Poker gilt? An einem echten Tisch mit echten Karten zu spielen, besitzt seinen ganz eigenen Reiz. Er entsteht aus der besonderen Atmosphäre in einer Spielbank, die auch Stars sehr bewusst ist. Deshalb darf man sich auch in Zukunft wohl über so manches Promifoto am Pokertisch freuen.

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