Immer einsatzbereit: Uhrenbeweger sind sinnvoll

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Für Besitzer einer oder mehrerer Automatikuhren von Markenherstellern wie Chronoswiss, Glashütte und A. Lange & Söhne sind Uhrenbeweger sinnvoll und der ideale Ort zur dekorativen Aufbewahrung. Mit Uhrenbewegern bleiben Automatikuhren immer einsatzbereit – auch wenn Sie diese nicht tragen. Besonders für Automatikuhren mit zahlreichen Zusatzfunktionen (Komplikationen), wie einem ewigen Kalender oder der Anzeige von Mondphasen, sind Uhrenbeweger sehr sinnvoll. Das lästige und mitunter zeitaufwendige Neueinstellen der Automatikuhr entfällt.

Solange Sie Ihre Automatikuhr am Handgelenk tragen, versorgen Körperbewegungen das Uhrwerk mit Energie. Die Uhr verwandelt die Armbewegungen in “Aufzugsenergie”, indem ein Drehmoment auf den Rotor der Uhr wirkt. Dieser Rotor lagert in der Uhr mit einer Kugel, folgt den Gesetzen der Massenträgheit sowie Schwerkraft und bleibt bei Bewegungen im Raum stehen. Auf diese Weise wird die Zugfeder durch die natürlichen Hand- und Armbewegungen aufgezogen, eine Batterie ist nicht notwendig. Auch müssen Sie die Uhr nicht selbst manuell aufziehen, die kinetische Energie sorgt für ständige Ganggenauigkeit.

Natürlich sind Luxusuhren teuer. Man muss aber keine Spiele im Online Casino gewinnen, um sich ein Meisterwerk leisten zu können. Und wenn man eine hat, sollte man pfleglich damit umgehen.

Dank der Gangreserve bleibt die Automatikuhr auch im Ruhezustand einsatzbereit. Meist reicht die Gangreserve einer Automatikuhr für 12 bis 36 Stunden. Wird die Uhr nicht getragen, bleibt sie also nach relativ kurzer Zeit stehen. Wer seine Automatikuhr nicht täglich trägt oder mehrere Exemplare sein Eigen nennt, profitiert von der nützlichen Funktion der Uhrenbeweger für Automatikuhren. Die mechanischen Geräte simulieren die beschriebenen Bewegungen und stellen sicher, dass alle sogenannten Komplikationen aktiv bleiben.

So funktioniert ein Uhrenbeweger

Die Automatikuhr wird im mechanisch arbeitenden Uhrenbeweger befestigt, der die Uhr langsam um die Rotorachse dreht. Die Rotation überträgt ein Drehmoment auf den Aufzugsmechanismus der Automatikuhr und diese wird aufgezogen. Der Uhrenbeweger simuliert die Bewegungen des Handgelenks, die normalerweise für den Aufzug des Uhrwerks sorgen.

Uhrenbeweger für Automatikuhren wirken präventiv und schützen

Wird eine Automatikuhr über einen längeren Zeitraum nicht getragen, kann das Uhrenöl älterer Sammlerstücke langsam verharzen. Die Folge: Die Zeitanzeige ist nicht mehr korrekt und das Abreißen der Schmierschicht kann die mechanischen Bauteile des Uhrwerks beschädigen. Uhrenbeweger für Automatikuhren wirken dieser Verharzung präventiv entgegen, durch ständige Bewegung bleibt die Uhr einsatzbereit und das Uhrwerk aktiv. Synthetische Öle schmieren moderne Automatikuhren, ohne zu verharzen, der präventiv schützende Vorteil ist dann nicht gegeben.

Die Auswahl: Aufwendig gestaltete Sammlerobjekte

Uhrenbeweger sind mehr als sinnvolle Helfer. Häufig handelt es sich um Sammlerstücke aus hochwertigen Materialien und mit aufwendiger Verarbeitung. Gute Uhrenbeweger integrieren mehrere Aufzugsprogramme für unterschiedliche Automatikuhren. Markenhersteller wie Patek Philippe, Maurice Lacroix, Chopard, Hublot, IWC, Glashütte, Tissot oder Longines stellen in der Regel Informationen zur Uhr über die Drehrichtung und Anzahl der Umdrehungen pro Tag bereit.

Meist erfolgt das Aufziehen im Uhrzeigersinn mit 650 bis 900 Umdrehungen pro Tag. Bei ausgewählten Modellen können Sie die Drehrichtung und die “Turns per Day” einstellen. Hochwertige Uhren mit einer Rutschkupplung können nicht überdreht werden. Die Auswahl geeigneter Uhrenbeweger hängt somit von Ihren Automatikuhren ab.

Weitere Merkmale: Uhrenbeweger für den Netzbetrieb und mit Akku

Je nach Aufbewahrungsort der Uhrenbeweger kann ein flüsterleiser Betrieb gewünscht und wichtig sein. Für den mobilen Einsatz oder die Aufstellung an speziellen Orten eignen sich die Uhrenbeweger mit integriertem Akku. Für solche Beweger müssen Sie dann ein paar Euro mehr bezahlen.

Je mehr Komplikationen die Automatikuhr hat desto sinnvoller

Uhrenbeweger sind nicht zwingend notwendig. Wenn die Automatikuhr nicht getragen wird und stehen bleibt, kann sie manuell reaktiviert werden. Integriert die Uhr neben der Uhrzeit nur eine simple Datumsanzeige, ist das Neueinstellen meist sehr schnell erfolgt und der Vorteil der Uhrenbeweger abseits der dekorativen Aspekte gering. Je aufwendiger die erneute Konfiguration jedoch ist, desto sinnvoller sind Uhrenbeweger. Das Einstellen aufwendiger Komplikationen kann mitunter ziemlich lange dauern – ein Uhrenbeweger für Automatikuhren punktet dann als überaus sinnvoller Helfer.

Uhrenbeweger für dekorative Zwecke

Liebhaber und Sammler von Automatikuhren verwahren ihre Uhren bevorzugt in aufwendig gestalteten Uhrenbewegern. Diese mit edlen Hölzern und aus besonders hochwertigen Materialien hergestellten Modelle erfüllen dekorative Zwecke und sind sicherer Verwahrungsort. Teilweise integrieren die Modelle auch eine Beleuchtung, was den dekorativen Aspekt zusätzlich unterstreicht.

Vorsicht vor minderwertigen Uhrenbewegern

Je nach Automatikuhr und Funktion des Uhrenbewegers kann die Verwendung den Uhrenverschleiß beschleunigen. Dies gilt für einige sehr billige Modelle, die nur in eine Richtung drehen und sich nicht speziell für die eingelegte Uhr einstellen lassen.

Zusammenfassung

Ob ein Uhrenbeweger sinnvoll ist, hängt also von der Anzahl, Ausstattung und Funktionsweise Ihrer Automatikuhren ab. Besitzen Sie nur eine Uhr, die Sie täglich tragen? Dann können Sie diese über Nacht im Uhrenbeweger verwahren und profitieren am Morgen von einer voll aufgezogenen Automatikuhr – zwingend notwendig ist dies jedoch nicht. Sind Sie stolzer Besitzer antiker Automatikuhren? Dann sind Uhrenbeweger sinnvoll, um die Einsatzbereitschaft jederzeit zu gewährleisten und das Öl im Uhrenwerk vor dem Verharzen zu schützen.

Vom selben Vorteil profitieren Sie, wenn Sie mehrere Automatikuhren besitzen. Während Uhrenbeweger für viele auch dekorative Zwecke erfüllen, ist der Hauptvorteil der Komfort bei Automatikuhren mit zahlreichen Funktionen. Anstatt die Einstellungen bei einer stehen gebliebenen Uhr aufwendig und langwierig erneut vornehmen zu müssen, sorgt der Uhrenbeweger für die fortlaufende Funktion aller Komplikationen.

Foto: Adobe / Victoria Chudinova

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