Winklevoss-Zwillinge

Winklevoss-Zwillinge: Dank Bitcoin auch ohne Facebook zur Milliarde

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Wer den dreifach Oscar-prämierten Film „The Social Network“ gesehen hat, der kennt auch die Winklevoss-Zwillinge. Als Studenten der angesehenen Harvard University kam den beiden die Idee zu einem sozialen Netzwerk namens „ConnectU“. Als Programmierer hatten sie im Jahr 2003 ihren Kommilitonen Mark Zuckerberg engagiert, der jedoch schnell sein eigenes Social Network aufzog. Denn bereits im Februar 2004 gründete er Facebook.

Die Plattform fand großen Zuspruch am Campus und so bekamen auch die Winklevoss-Zwillinge schnell Wind von Zuckerbergs Projekt. Langsam dämmerte ihnen, dass ihr Programmierer eher seine eigenen Ziele verfolgte. Cameron und Tyler beschuldigten Mark Zuckerberg daher, er habe die Idee für Facebook von ihnen geklaut. Nach einem aufwändigen Prozess stimmten die beiden Olympia-Ruderer 2008 einem Vergleich in Höhe von 65 Millionen Dollar zu, wovon sie 20 Millionen in bar und 45 Millionen in Facebook-Aktien erhielten. Mark Zuckerberg besitzt dagegen laut Forbes inzwischen stolze 56,7 Milliarden Dollar und ist damit der fünftreichste Mensch der Welt.

Das war für die beiden offenbar nicht so leicht zu verdauen, denn tatsächlich klagten sie 2011 erneut, da sie sich über den wahren Wert von Facebook getäuscht fühlten. Folglich hätte ihnen ihrer Meinung nach noch weit mehr Geld zugestanden, als im Vergleich vereinbart worden war. Doch ein Bezirksgericht in Boston wies die Klage ab, sodass der Rechtsstreit damit endgültig beendet war.

Neues Unternehmen nach der Facebook-Klage

Schlecht lief es für das Bruderpaar dennoch nicht. Mit dem Startkapital aus der Facebook-Klage gründeten sie gemeinsam ein Venture-Capital-Unternehmen, also eine Gesellschaft die Kapital in riskante Unternehmungen steckt. Normalerweise investieren solche Unternehmen eher in hippe Start-Ups – mit Devisen handeln sie eher selten. Doch Cameron und Tyler hatten offenbar den richtigen Riecher und trauten der Kryptowährung Bitcoin ein großes Potenzial zu.

Also plünderten sie im April 2013 die Portokasse und investierten mal eben 11 Millionen Dollar in die noch junge Währung. Damals kostete eine digitale Münze noch etwa 120 Dollar, doch inzwischen stieg der Kurs auf 13.688 Dollar, was die Winklevoss-Zwillinge zu den ersten prominenten Bitcoin-Milliardären machte.

Man sagt ja, Fortuna belohnt nur die Mutigen und dazu gehörten sie damals auf jeden Fall. Denn anfangs war das Investment noch viel spekulativer, da kaum abzusehen war, ob sich tatsächlich ein großes Interesse an der neuen Technologie entwickeln würde. Doch das Glück war auf ihrer Seite.

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