Ariana Grande
Frühes Leben und Karrierebeginn
Ariana Grande-Butera, geboren am 26. Juni 1993 in Boca Raton, Florida, stand schon als Kind auf der Bühne und wurde einem großen Publikum über den Kindersender Nickelodeon bekannt, wo sie ab 2010 in der Serie "Victorious" spielte. Der Wechsel zur Musik gelang schnell: Ihr Debütalbum erschien 2013, es folgten Nummer-eins-Hits, Stadiontourneen und der Ruf einer Sängerin mit ungewöhnlichem Stimmumfang.
Die Rückkehr auf die Bühne
2024 hatte sie angekündigt, ihre Musikkarriere ruhen zu lassen. Zwei Jahre später stand sie doch wieder auf der Bühne: Die "Eternal Sunshine"-Tour brachte sie im August 2026 für zehn Konzerte in die Londoner O2 Arena. Bei der zweiten Show holte sie ihre "Wicked"-Kollegin Cynthia Erivo für "For Good" zu sich - das Publikum, so ein Augenzeuge gegenüber der "Sun", sei "völlig ausgerastet". Die Londoner Abende wurden für ein Streaming-Special mitgeschnitten. Der Grund dafür ist ihr eigener: "Sie hätte nie gedacht, dass sie noch einmal auf Tour gehen würde", zitierte die Zeitung eine Vertraute, "deshalb möchte sie 'Eternal Sunshine' für die Ewigkeit festhalten."
Zwischen Film und Fernsehen
Als Glinda in der "Wicked"-Verfilmung erreichte sie ein Publikum weit über die Popmusik hinaus. In der Komödie "Focker In-Law", dem vierten Teil der "Meet the Parents"-Reihe, spielt sie neben Ben Stiller und Robert De Niro. Stiller lobte sie gegenüber "E! News": "Es ist überraschend, wie gut sie sich eingelebt hat. Sie ist ein echter Profi, mega witzig und talentiert." Eine zugesagte Rolle in Ryan Murphys "American Horror Story" musste sie wegen der Tour absagen; Murphy nahm es ihr nicht übel und hofft auf eine spätere Staffel.
"Petal"
Im Sommer 2026 erschien mit "Petal" ein Album, das anders klingt als das, was ihre Fans kennen. Die zwölf Songs seien aus einem Gefühl "ungefilterter Wut" heraus entstanden, sagte sie in einem von Apple Music veröffentlichten Video, und die schonungsloseren Texte würden trotzdem Nähe herstellen: "Ich glaube, sie werden darin Vertrautheit und Trost finden, weil das Album viele verschiedene Seiten von mir zeigt. Gleichzeitig ist es aber auch sehr experimentell."
Zwei Auseinandersetzungen
Zweimal binnen weniger Wochen wurde sie 2026 deutlich. Als das TikTok-Team von US-Präsident Donald Trump ihren Song "We Can't Be Friends" unter ein Video gegen Transrechte legte, antwortete sie öffentlich und verlangte, ihre Musik nie wieder zu verwenden. Und im Streit um jahrelang geleakte unveröffentlichte Aufnahmen ging sie vor Gericht: Sie beantragte, Online-Dienste zur Herausgabe von Konto- und Anmeldedaten zu verpflichten, um die anonymen Nutzer dahinter zu identifizieren.
Privatleben
Nach dem Ende ihrer dreijährigen Beziehung mit dem "Wicked"-Kollegen Ethan Slater machte sie im August 2026 auf Instagram öffentlich, dass sie wieder mit Ricky Alvarez zusammen ist - eine Beziehung, die Jahre zuvor schon einmal bestanden hatte. Vor dem Start der London-Konzerte zogen sich beide für zwei Tage aufs Land zurück, wie die "Sun" berichtete: "Sie wollten dem Trubel entkommen."
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Portraitfoto von Ariana Grande oben: Joe Seer / Shutterstock