Gwyneth Paltrow

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Gwyneth Paltrow - das Starportrait
Foto: Ron Adar / Shutterstock

Frühes Leben und Karrierebeginn

Gwyneth Kate Paltrow, geboren am 27. September 1972 in Los Angeles, wuchs in einer Familie auf, in der beide Elternteile vom Film lebten: Ihre Mutter Blythe Danner ist Schauspielerin, ihr Vater Bruce Paltrow war Regisseur und Produzent. Den Vorwurf, ihr sei der Weg dadurch geebnet worden, hat sie nie gelten lassen. "Die Kinder berühmter Eltern wollen oft das machen, was ihnen vorgelebt wurde", hielt sie dem Etikett Nepo-Baby entgegen. Ihren Durchbruch brachte Mitte der Neunziger David Finchers Thriller "Se7en", es folgten "Emma" und 1999 der Oscar als beste Hauptdarstellerin für "Shakespeare in Love".

Von Hollywood zu Goop

Einem breiten Publikum blieb sie danach vor allem als Pepper Potts aus den "Iron Man"-Filmen im Gedächtnis. Ihre eigentliche zweite Laufbahn begann jedoch 2008 abseits der Kamera: Mit Goop gründete sie ein Unternehmen für Lifestyle und Wellness, das ihr jahrelang Spott eintrug. Heute sieht sie das gelassen. "Ich finde es eigentlich lustig, wenn ich jetzt zurückblicke und darüber nachdenke, wie gemein die Leute damals zu einigen Dingen waren", sagte sie "Sky News". "Wir haben immer früh über die Dinge gesprochen. Ich denke, es ist vielleicht eine Genugtuung zu wissen, dass ich auf der richtigen Spur war." Für das Unternehmen hat sie die Schauspielerei weitgehend aufgegeben.

Ein Bild, das ihr nicht gehört

Mit dem öffentlichen Bild ihrer selbst hadert sie offen. Im Podcast "The Cutting Room Floor" sagte sie: "Niemand wird mich verstehen, solange ich nicht tot bin. Ich habe nie meine eigene Geschichte erschaffen. Mir ist bewusst, dass es diese gibt." Sie beschreibt einen "Avatar", der stark auf sie projiziert werde, und empfindet es als verletzend, auf ein Klischee reduziert zu werden. Ihren Rückzug plant sie bereits: "Ich werde buchstäblich aus der Öffentlichkeit verschwinden."

Älterwerden ohne Aufregung

Ihr vierzigster Geburtstag habe sie erschüttert, sagt sie, der fünfzigste dagegen nicht. "Fünfzig ist großartig gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass 50 eine Vertiefung in mich selbst bedeutete. Und offenbar wird es immer besser." Auch ihr Trainingspensum hat sie nach Jahren strenger Fitness- und Detox-Programme heruntergefahren: "Ich mache etwas an sechs Tagen in der Woche, aber mit viel weniger Intensität als früher. Selbst wenn ich nur eine Stunde spazieren gehe."

Privatleben und Familie

Von 2003 bis 2016 war Paltrow mit Coldplay-Sänger Chris Martin verheiratet; die Trennung, die das Paar "bewusste Entkopplung" nannte, wurde weltweit zitiert. Aus der Ehe stammen die Kinder Apple und Moses. Seit 2018 ist sie mit dem Produzenten Brad Falchuk verheiratet und Stiefmutter seiner beiden Kinder. Der Auszug der Kinder hat sie hart getroffen: "Einerseits ist da diese unglaubliche Traurigkeit. Andererseits ist das genau das, was passieren sollte. Deine Kinder sollen junge Erwachsene werden. Und das bedeutet, dass sie das Haus verlassen werden."

Portraitfoto von Gwyneth Paltrow oben: Ron Adar / Shutterstock