Prinz Harry

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Prinz Harry - das Starportrait
Foto: Euan Cherry / Shutterstock

Herkunft und Militärzeit

Prinz Harry, geboren am 15. September 1984 in London als zweiter Sohn von König Charles III. und Prinzessin Diana, wuchs in einer Rolle auf, die das britische Königshaus für Zweitgeborene bereithält: nah am Thron, aber nicht dafür bestimmt. Zehn Jahre diente er in der britischen Armee, darunter zwei Einsätze in Afghanistan. Aus dieser Zeit stammt das Projekt, das ihn bis heute begleitet - die Invictus Games, ein Sportwettkampf für verwundete Soldatinnen und Soldaten.

Der Bruch mit dem Königshaus

2018 heiratete er die amerikanische Schauspielerin Meghan Markle, 2020 gaben beide ihre Aufgaben als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie auf und zogen nach Kalifornien. Aus dem Rückzug wurde ein tiefes Zerwürfnis: Interviews, Enthüllungen und Gerichtsverfahren hielten den Konflikt über Jahre in den Schlagzeilen. Eine ZDF-Dokumentation ging im August 2026 der Frage nach, ob es für ihn einen Weg zurück gibt.

Die Rückkehr nach Großbritannien

Im August 2026 berichteten britische Medien übereinstimmend, dass die Familie nach sechs Jahren in den USA nach Großbritannien zurückkehrt - in ein privates Anwesen außerhalb Londons, das nicht zu den königlichen Residenzen gehört. Die Kinder Archie und Lilibet sollen dort zur Schule gehen. Ob der Empfang warm ausfällt, bezweifeln Fachleute: PR-Berater Mark Borkowski riet dem Paar in der "Daily Mail" zu "einer gehörigen Portion Demut". Harry selbst äußerte sich zum Umzug nicht; am Tag der Meldung sprach er in Washington vor Veteranen über sein Herzensthema.

Die Prozesse und ihr Preis

Sein jahrelanger Rechtsstreit gegen die britische Boulevardpresse ist teuer geworden. Nach einer Niederlage im Juli 2026 müssen Harry und sechs weitere Kläger, darunter Elton John und Liz Hurley, dem Verlag Associated Newspapers zunächst rund 9,54 Millionen Pfund erstatten; insgesamt könnten bis zu 34,5 Millionen Pfund an Kosten auf sie zukommen. Auch die Frage seiner Sicherheit in Großbritannien ist ungelöst: Der Schutz der Familie könnte jährlich Millionenbeträge kosten.

Die Bilanz der sechs Jahre

Mit dem Umzug rückt in den Blick, was aus den amerikanischen Plänen geworden ist. 2020 unterschrieben die Sussexes über ihre Firma Archewell Productions einen exklusiven Vertrag bei Netflix, dem Vernehmen nach über rund 100 Millionen Dollar. Der Ertrag blieb hinter den Erwartungen zurück. Der erste Kinofilm des Hauses, die Dokumentation "Cookie Queens", spielte in der ersten Woche in 446 Kinos gerade einmal 354.262 Dollar ein.

Familie und Annäherung

Mit Meghan hat Harry zwei Kinder, Archie und Lilibet. Nach Jahren des Schweigens kam es im Juli 2026 zu einem Treffen mit seinem Vater König Charles. Eine Vertraute sagte der "Sunday Times", das Muster seiner Besuche habe funktioniert, deshalb werde er künftig häufiger kommen - "alle paar Monate". Ob daraus auch eine Versöhnung mit seinem Bruder William wird, ist offen.

Portraitfoto von Prinz Harry oben: Euan Cherry / Shutterstock