Alexander Skarsgård trägt Olivia Colman auf der Brust

Bei der Premiere seines neuen Films "Wicker" in Los Angeles hat Alexander Skarsgård mit seinem Outfit für Aufsehen gesorgt. Der Look war zugleich eine Verbeugung vor seiner Filmpartnerin Olivia Colman.

Teilen
Elizabeth Debicki, Olivia Colman und Alexander Skarsgård strahlen auf dem roten Teppich. Besonderer Hingucker ist das Oberte…
Elizabeth Debicki, Olivia Colman und Alexander Skarsgård strahlen auf dem roten Teppich. Besonderer Hingucker ist das Oberteil des Schauspielers. Foto: imago images/ZUMA Press/Billy Bennight

Alexander Skarsgård (50) ist am Dienstagabend mit dem Gesicht von Olivia Colman (52) auf seinem Oberteil zur Premiere seines Films "Wicker" in Los Angeles erschienen. Auf seinem eng anliegenden schwarzen Langarmshirt prangte ein gerahmtes Standbild seiner Filmpartnerin aus dem gemeinsamen Film, wie "People" berichtet.

Das Porträt prangte in einem aufwendig verzierten Rahmen mitten auf der Brust. Dazu trug der Schwede einen punkig angehauchten Karorock des Labels Chopova Lowena. Eine Hälfte war schwarz-gelb, die andere rosa-schwarz kariert, an der Taille hielt ihn ein Verschluss im Sicherheitsnadel-Look zusammen. Ganz klassisch blieb es dagegen an den Füßen: schwarze Anzugschuhe und schwarze Socken.

Auf dem roten Teppich im DGA Theater posierte Skarsgård mit Colman und Elizabeth Debicki (36). Später gesellte sich sein Bruder Bill Skarsgård (36) dazu.

Ein Ehemann aus Weidenruten

Das Shirt passt zu einem Film, der ohnehin aus dem Rahmen fällt. "Wicker" beruht auf der Kurzgeschichte "The Wicker Husband" von Ursula Wills. Colman spielt eine Fischerin, die in einem mittelalterlichen Dorf am Rand der Gemeinschaft lebt. Beim örtlichen Korbmacher, gespielt von Peter Dinklage, gibt sie sich einen Ehemann in Auftrag. Das geflochtene Ergebnis verkörpert Skarsgård.

Der Weidenmann entpuppt sich als weit mehr, als seine Bestellerin erwartet hatte. Die Romanze der beiden bringt das Dorf gehörig durcheinander. "Deadline" beschreibt den Film als komödiantische Fabel über Sex, Ehe und die Absurditäten gesellschaftlicher Konventionen.

"Das war beängstigend für mich"

Geschrieben und inszeniert haben den Film Alex Huston Fischer und Eleanor Wilson. Colman ist auch als Produzentin beteiligt. Für sie gehört das Drehbuch zu den drei liebsten, die sie je gelesen hat, wie sie im Januar "Deadline" sagte.

Skarsgård dagegen musste sich erst überwinden. Beim Sundance Film Festival im Januar gestand er, das Drehbuch habe ihn ziemlich eingeschüchtert. Normalerweise ziehe es ihn zu innerlich zerrissenen Figuren mit Dunkelheit. Einen so gutherzigen, liebenswerten und moralisch einwandfreien Charakter zu spielen, sei beängstigend gewesen. Er habe nichts gehabt, worauf er hätte zurückgreifen können. In den US-Kinos startet "Wicker" am 23. Oktober, in Deutschland erst am 11. Februar 2027.

(ae/spot)