Alisha Boe: ‘Ich konnte mich mit niemandem identifizieren’

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Alisha Boe hatte früher Probleme, sich selbst anzunehmen, weil sie nicht wie ihre Freunde aussah.
Die ‘Tote Mädchen lügen nicht’-Darstellerin zog im Alter von sieben Jahren in eine "sehr weiße Nachbarschaft" in Los Angeles. Dass sie dort das einzige dunkelhäutige Kind war, nahm sie sehr mit. "Ich glaube nicht, dass ich meine wahre Identität fand oder mich in meiner Haut wirklich wohlfühlte, bevor ich aus dieser Nachbarschaft weggezogen bin", offenbart sie. "Ich konnte mich mit niemandem identifizieren. Ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Haare schön waren. Ich wollte sie stets glätten, weil all meine weißen Freunde glatte Haare hatten."

Doch auch mit Mobbing wurde die Tochter eines somalischen Vaters und einer norwegischen Mutter konfrontiert. "Ich musste mit den Jungs an meiner Schule fertigwerden und jeder machte flapsige rassistische Bemerkungen wie ‘Du bist hübsch für ein schwarzes Mädchen.’ Dann fängst du natürlich an, zu rationalisieren und denkst ‘Oh, sie glauben nicht, dass schwarze Leute hübsch sind, aber ich bin die Ausnahme, weil ich kaukasische Züge habe’", erklärt Alisha.

Erst mit zunehmendem Alter lernte die 23-Jährige, ihre eigene Kultur wertzuschätzen. "Ich musste so viele Dinge verlernen und dann Leute finden, die mir ähnlich sind und mehr über meine Kultur als afrikanische Frau lernen", verrät sie im Gespräch mit dem britischen ‘Vogue’-Magazin. "Wenn du zu einer Minderheit gehörst und in einem Ort aufwächst, wo dich niemand anblickt, dann gibt es so viele kulturelle Unterschiede, die du dir beibringen musst, was hart ist."

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