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Beauty-Trend Retinol – ein Wundermittel gegen Falten?

Wusstest Du schon...

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Stars wie Gwyneth Paltrow (46) und Jennifer Lopez (49) schwören auf den Faltenkiller Retinol. Aber wie und wann wirkt der Stoff? Hier gibt es alle Infos über das vermeintliche Wundermittel.

Retinol gegen Falten

Retinol ist ein wichtiges Vitamin – es dient dem Wachstum, festigt den Knochenbau, unterstützt die Augen in ihrer Sehkraft und beugt der Hautalterung vor. Bei Retinol handelt es sich zudem um ein so genanntes Vitamin-A-Derivat, das den Stoffwechsel der Hautzellen stimuliert und die Kollagenproduktion anregt. Selbst die Struktur der oberen Hautschichten soll durch hochdosierte Retinol-Pflegeprodukte wieder glatter und ebenmäßiger werden.

Des Weiteren soll es große Poren reduzieren und Pigmentflecken aufhellen. Der Wirkstoff wurde früher übrigens bei starker Akne eingesetzt, um das Hautbild zu verfeinern. Bei den Patienten wurde dann eine zusätzliche Anti-Aging-Wirkung festgestellt.

Wie funktioniert Retinol?

Hautalterungsprozesse führen zu einem Abbau von Vitamin A in der Haut und dazu, dass die oberste Hautschicht immer dünner wird. Die Fibrolasten (bestimmte Bindegewebszellen) fallen durch den Retinol-Mangel förmlich in sich zusammen, die Haut verliert an Elastizität. Mit Retinol-Cremes kann die Haut das notwendige Vitamin A von außen aufnehmen und so dem Hautalterungsprozess entgegenwirken. Zudem verlangsamt sich die Kollagenproduktion mit fortschreitendem Alter und es bilden sich Falten. Retinol regt die Kollagenproduktion an, die Falten werden quasi von innen aufgefüllt und das Gerüst in der Haut stabiler.

Hautirritation durch Retinol

Leider kann Vitamin-A-Säure die Haut reizen, weswegen Retinol nur bedingt für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet ist. In Deutschland ist Retinol in der Kosmetik daher nur in einer Höchstkonzentration von 0,3 Prozent zugelassen, in den USA sind bis zu ein Prozent erlaubt. Pflegeprodukte mit Retinol wirken am effektivsten, wenn sie über Nacht angewendet werden. Tagsüber sollte man den Wirkstoff nicht unbedingt einsetzen, da er die Haut lichtempfindlicher macht.

Generell wird empfohlen, die Haut langsam an das Retinol zu gewöhnen und mit einer niedrig dosierten Creme zu starten. Vorsicht ist geboten, wenn die Haut mit Rötungen oder Abschuppung reagiert. Am besten, man startet mit ein bis zwei Anwendungen in der Woche oder mischt zunächst nur eine minimale Portion in eine gängige Nachtcreme. Danach kann man die Dosierung Schritt für Schritt erhöhen. Wenn die Hautirritationen nach ein bis zwei Wochen nicht abklingen, sollte man das Produkt ganz absetzen.

Wie schnell wirkt Retinol?

Erste Erfolge sollen bereits nach vier bis acht Wochen messbar sein. Damit der Hauterneuerungsrhythmus und die Kollagenproduktion weiterhin unterstützt werden, ist natürlich eine dauerhafte Anwendung von Retinol notwendig. Wir empfehlen jedoch, sich im Vorfeld von einem Dermatologen beraten zu lassen.

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