Beverly Johnson: ‘Ich war die einzige Schwarze bei jedem Shooting’

Wusstest Du schon...

Marcia Cross & Eva Longoria: Stylische “Desperate Housewives”-Reunion

Beverly Johnson war als afro-amerikanisches Model stets eine Minderheit am Set.
Die Laufsteg-Ikone wirft im Gespräch mit dem ‘People’-Magazin einen Blick zurück auf ihre Karriere. Von Anfang an sei sie entmutigt worden, was ihren Erfolg in der Fashion-Industrie betraf. "Als ich meine Modelkarriere in den 1970ern begann, wollte ich die Top-Modelagentin. Das war Eileen Ford. Sie meinte ‘Du wirst niemals auf dem Cover des ‘Vogue’-Magazins sein.’ Also entschied ich mich für die rivalisierende Wilhelmina-Agentur. Und ich bekam das Cover", enthüllt die 67-Jährige. "Ich hatte dafür gearbeitet und gebetet und nun musste ich es ehren."

Doch das war nur die erste Episode in einer langen Reihe an diskriminierenden Vorfällen. "Ich war das einzige schwarze Mädchen bei jedem einzelnen Shooting", packt Beverly aus. Als prägnantes Beispiel erzählt sie eine Geschichte aus den 1970ern. "Wir waren in einem 5-Sterne-Hotel. Ich ging in den Pool. Und plötzlich kam der Redakteur und forderte alle auf, rauszugehen. Sie entleerten den Pool. 20 Jahre später erzählte mir eines der Models, dass es wegen mir passiert war. Aber ich hatte es ausgeblockt", gesteht sie. "Um zu überleben brachte ich mich dazu, nicht zu reagieren. Wie Teflon."

Nicht nur schwarze Models seien in der Minderheit gewesen. "Damals gab es keine schwarzen Make-up-Artists oder Haar-Stylisten. Die Leute, die sie einstellten, hatten keine Ahnung, was sie mit meinen Haaren tun sollten", offenbart Beverly. "Deshalb ging ich dann ins Badezimmer und machte meine Haare nass oder klatschte sie mit Vaseline zurück oder machte sie zu einem Knoten."

Teile diesen Artikel
 

Das wird Dich auch interessieren

Selma Blair: Kein Wandel in der Modewelt

Rihannas Savage X Fenty-Show findet im nächsten Monat statt

Kate Moss: Nicht ohne meine Diamanten!

Was sagst Du dazu?