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Deutschland bibbert: Die besten Tipps gegen die Minusgrade

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Der Winter und die Minusgrade haben Deutschland und ganz Europa fest im Griff. Bei Temperaturen unter zehn Grad Minus geht keiner gern vor die Tür. Doch sich 24 Stunden am Tag mit heißem Tee und Wärmflasche unter die Bettdecke zu kuscheln und quasi Winterschlaf zu halten, bis es draußen wieder wärmer wird, lässt der Alltag schlicht nicht zu. Hier sind die besten Tipps gegen die eisigen Temperaturen.

Vorbeugend abhärten

Stubenhocker haben es schwer: Wer bei Wind und Wetter immer nach draußen geht, mit dem Rad zur Arbeit fährt oder regelmäßig mit dem Hund Gassi gehen muss, hat seinen Körper besser auf die Kälte vorbereitet und kommt dann auch besser zurecht, wenn die Temperaturen auf einmal unter zehn Grad Minus fallen. Regelmäßige Saunagänge helfen ebenfalls dabei, leichter mit dem Temperatursturz umgehen zu können.

In Bewegung bleiben

Diese Routine sollte man auch während der kältesten Zeit des Jahres unbedingt beibehalten. Kleidung statt Rituale anpassen, lautet hier die Devise. Morgens nach dem Aufstehen sollte man sich ausgiebig dehnen und strecken – hier empfehlen sich beispielsweise Yoga-Übungen wie der Sonnengruß – um direkt den Blutkreislauf anzuregen und sich und den müden Körper in Schwung zu bringen. Auch tagsüber sollte man so viel wie möglich in Bewegung bleiben, zum Beispiel durch einen kurzen, schnellen Spaziergang während der Mittagspause.

Scharf hält warm

Dieser Tipp ist sicher kein Geheimnis mehr: Eine heiße Gemüsesuppe mit scharfen Gewürzen wie Chilli, Pfeffer, Ingwer etc. regt ähnlich wie Bewegung die Durchblutung an – dadurch wird die Wärme im Körper besser verteilt. Bei Minusgraden sollte der Gewürzschrank deswegen gut gefüllt sein!

Für unterwegs oder zwischendurch: Ingwer in kleinen Stücken in die Thermoskanne und mit heißem Wasser übergießen. Je länger der Ingwer zieht, desto schärfer und effektiver wird es. Noch intensiver wirkt und schmeckt Ingwer, wenn er gerieben wird.

Genug essen und trinken

Wem der Magen knurrt, friert leichter. Denn Hunger ist die beste Nahrung für Kälte. Genug zu essen und zu trinken, ist bei eisig kalten Temperaturen ebenfalls so gut wie überlebenswichtig. Zu sich genommen werden sollten eben vor allem durchblutungsanregende Lebensmittel. Verzichten sollte man hingegen auf Dinge, die dem Körper Wasser entziehen, wie Alkohol, Zigaretten und Kaffee.

Füße und Muskeln warm halten

Heiß-kalte Wechselduschen regen den Blutkreislauf am Morgen an, am Abend sollte man stattdessen auf ein warmes Fußbad setzen, das die Körpertemperaturen steigen lässt und die Füße werden besser durchblutet. Wer durch die Kälte an Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich leidet, sollte ein weiteres abendliches Ritual einführen. Massagen mit wärmenden Ölen wie Rosmarin-, Arnika- oder Ingweröl lockern die Muskulatur und sorgen für ein wohlig-warmes Gefühl.

Gute Pflege fürs Gesicht

Oft ist die empfindliche Gesichtshaut im Winter die einzige Hautstelle, die ungeschützt der Kälte ausgesetzt wird. Doch auch hier gibt es Must-haves, die gegen dieses Problem erfunden worden sind: die Cold Creams. Diese Kosmetikprodukte sind eigentlich für trockene und sehr trockene Haut konzipiert und haben daher einen besonders hohen Fettanteil. Der Hauptbestandteil ist Bienenwachs, das durch seinen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralien und Fettsäuren Rötungen und Juckreiz lindert. Cold Creams tragen durch den Bienenwachsanteil zum Schutz vor Umwelteinflüssen bei und sind deshalb vor allem im Winter optimal.

Wissen zum Angeben: Die Cold Creams gelten im Übrigen als eines der ältesten Beautyprodukte der Welt. Der römische Arzt Galenus von Pergamon mischte bereits im zweiten Jahrhundert eine Creme aus Wasser, Olivenöl, Bienenwachs und Rosenextrakten zusammen.

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