© Deichmann

Ehrliche Geständnisse über das Leben als Influencer

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Was haben Riccardo Simonetti, Ex-„GNTM“-Teilnehmerin Anuthida Ploypetch und Dani Herold aka Dani Nanaa gemeinsam? Sie alle sind als Influencer tätig, haben also eine starke Präsenz in den Sozialen Netzwerken, und können gewaltige Scharen an Followern vorweisen. Allein Simonetti folgen über 123.000 Menschen, bei Dani Herold sind es 126.000, Anuthida hat sogar 410.000 Abonnenten.

Seit Kurzem verbindet die drei noch eine weitere Gemeinsamkeit: Sie standen gemeinsam für ein Cover-Shooting des aktuellen Magazins „Shoe Fashion“ von Deichmann vor der Kamera. Obwohl die Influencer kameraerprobt sind, war das Erlebnis etwas ganz Besonderes. Herold schwärmt im Interview: „Das war mein erstes Schuh-Shooting und es war richtig schön.“ Zudem sei es „entspannter“ gewesen, mit zwei Kollegen zu shooten, „die einen unterstützen und gute Laune verbreiten.“ Auch Simonetti freut sich: „Ein Magazin schmücken zu dürfen, ist immer eine Ehre.“

Vom Blogger zum gefeierten Social-Media-Star

Der Mode-Blogger weiß solche Kampagnen zu schätzen. Aufgewachsen im beschaulichen Bad Reichenhall, wurde er schon im Kindesalter für seinen ausgefallen Mode-Geschmack gehänselt. „Ich war immer ein merkwürdiger Junge und musste mich seit Tag eins meiner Existenz dafür rechtfertigen, was für Träume ich hatte, was für Klamotten ich aussuchte und was für einen Lebensstil ich anstrebte“, gestand er mal in einem emotionalen Blogpost. Mittlerweile gehört er dank seiner Website „The Fabulous Life Of Ricci“ zu Deutschlands beliebtesten Mode-Bloggern.

Influencer zu werden, sei jedoch nie sein Plan gewesen, verrät der 25-Jährige. „Als ich damit angefangen habe, meinen Blog zu starten und meinen Alltag öffentlich zu machen, war das ein Hobby. Ich wollte immer ein Star sein und habe Schauspielunterricht genommen und beim Radio gearbeitet. Außerdem wollte ich immer zum Fernsehen.“ Über diese Träume habe er dann auf seinem Blog geschrieben. Allerdings hätte er „nie gedacht, dass das mal so einen großen Raum in meinem Leben ausfüllt und auch mein Beruf werden würde.“

Mehr Entertainer als Influencer

In seinem Beruf geht Simonetti vollkommen auf. Doch die Berufsbezeichnung Influencer mag der gebürtige Bayer, der sich sowieso „mehr als Entertainer“ sieht, weniger, „weil ich Menschen gar nicht beeinflussen, sondern vielmehr inspirieren will und sie darin bestärken will, die Klamotten zu tragen, die sie wirklich tragen wollen.“ Auch Herold legt bei ihren Jobs großen Wert darauf, dass das, was sie trägt und ihren Followern präsentiert, „authentisch ist“.

Genau diese Authentizität ist es auch, die die (meist junge) Followerschaft an Influencern zu schätzen weiß. Denn im Gegensatz zu Hollywood-Stars, die als Werbegesicht fungieren, wirken die Vorbilder junger Millenials extrem nahbar. Auch Simonetti weiß: „Das, was ich jetzt tue, gab es früher auch schon, nur hat man es im Fernsehen gesehen oder in der Zeitung und nicht im Internet. Ich glaube, dass es schon immer Menschen gab, die Einfluss auf andere Menschen hatten – das waren früher eben klassische Stars.“ Heute dürfe er dafür seinen ganz persönlichen „Popstar-Traum leben“, Autogramme und Fotos inklusive. Doch der 25-Jährige weiß den Hype um seine Person zu schätzen: „Das ist so aufregend und so ein Geschenk, dass man jemanden mit wenig Aufwand so glücklich machen kann.“

Doch nicht jeder ist den Influencern wohlgesonnen. Böse Zungen bezeichnen die jungen Social-Media-Stars häufig als wandelnde Werbetafeln, die ihre Fans benutzen, um diverse Produkte an den Mann zu bringen. Diesem Vorwurf steht Simonetti recht entspannt gegenüber. Er sagt: „Meine Follower finden es eigentlich gar nicht schlimm, dass man Werbung macht.“ Schließlich kennzeichne er ja auch seine bezahlten Postings. Und: Für Unterhaltung in Form von Musik, Radio oder Fernsehen müsse man ja schließlich auch bezahlen. Da sei es nur „selbstverständlich“, dass Influencer Werbekooperationen eingehen.

Deichmann setzt auf Influencer

Die drei einflussreichen Social-Media-Größen zieren nicht zufällig das Cover von Deichmanns „Shoe Fashion“, denn die aktuelle Ausgabe hat das Titelthema „Influencer“. Und das nicht ganz ohne Hintergedanken: Die Schuhmarke will künftig noch enger mit Social-Media-Stars zusammenarbeiten und hat dafür im Februar seinen eigenen Influencer-Club lanciert – eine Art Netzwerk für Kooperationsmöglichkeiten. Dort können sich die Fashion-Experten nicht nur austauschen, sondern erhalten auch die Chance, an Workshops und Seminaren „zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung teilzunehmen“, wie Deichmann in einer Pressemitteilung erklärt. Riccardo und Dani Nanaa sind auch schon beigetreten.

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