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Frida Kahlos Augenbrauenstift kommt ins Museum

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Frida Kahlos (1907-1954) ikonische Monobraue gehört zu der Mexikanerin, wie ihre berühmten Selbstporträts. Deshalb will das „Victoria & Albert“-Museum in London nun ihren Augenbrauenstift ausstellen. Das berichtet die Website „tv3.ie“. Der Stift ist laut Veranstalter in der Farbe „Ebenholz“, leicht gebraucht und noch in der Originalverpackung.

„Sie hielt sich nicht an konventionelle Schönheitsnormen“

Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Objekte, darunter Kahlos bunte Outfits, Briefe, Schmuck, Kosmetika, medizinische Korsetts und Medikamente. Die Sachen hatte ihr Ehemann Diego Rivera (1886-1957) in Kahlos „Blauem Haus“, in dem sie wohnte, nach ihrem Tod 1954 weggesperrt. Nun sollen sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden – und das zu einem wichtigen Zeitpunkt. Denn die Ausstellung eröffnet im Sommer diesen Jahres, „zu einer Zeit, in der das Thema Frauenrechte wieder im Vordergrund steht“, so Claire Wilcox, Co-Kuratorin der Ausstellung.

„Frida Kahlo war selbstbewusst, unabhängig, intelligent und schuf diese sorgfältig konstruierte Identität, die damals völlig unabhängig von der Mode war“, sagte Wilcox laut einer Pressemitteilung weiter. Kahlo habe die traditionelle Kultur Mexikos neu bewertet, indem sie indigene mexikanische Kleidung adaptierte und damit auch ein politisches Statement setzte. „Sie hielt sich nicht an konventionelle Schönheitsnormen“, so Wilcox.

Die Ausstellung startet am 16. Juni im „Victoria & Albert“-Museum in London. Ein Ticket kostet umgerechnet etwa 17 Euro.

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