Lizzo lässt Kilo-Frust freien Lauf

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Lizzo zeigt sich frustriert darüber, dass Leute nur über ihr Gewicht diskutieren.
Die ‚Good As Hell‘-Hitmacherin ist seit ihrem Durchbruch zum Sinnbild der Body Positivity-Bewegung geworden. Dabei sei ihre Musik jedoch viel zu sehr in den Hintergrund geraten. „Es hat mich lange Zeit gestört, dass alles, worüber die Leute reden oder denken konnten, mein Gewicht war“, kritisiert der Star. „Ich mochte es nicht, wenn mich die Leute dafür verdammten oder gewissermaßen bei mir aneckten, als sie mich dafür lobten, mutig zu sein. Sie dachten, dass sie mir ein Kompliment gaben, indem sie sagten, dass ich unverfroren bin. Ich antwortete ‚Wofür muss ich mich entschuldigen?‘“

Ein Vorfall ist der Musikerin besonders gut in Erinnerung geblieben. „2014 trug ich einen Gymnastikanzug auf der Bühne, genau wie zwei andere üppige Mädchen. Ich sagte, dass ich mich selbst liebe und die Leute meinten ‚Wie kann sie es wagen, sich selbst zu lieben?‘“, deckt sie auf. In der Talkshow ‘My Next Guest Needs No Introduction’ klagt die 32-Jährige, dass sie es leid sei, als Aktivistin betrachtet zu werden, nur weil sie „fett und schwarz“ sei. „Ich will eine Aktivistin sei, weil ich intelligent bin und mich um Probleme sorge, weil meine Musik gut ist, weil ich der Welt helfen will“, stellt sie klar.

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