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Nina Agdal: Enttäuscht von der Realität der Mode-Industrie

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Das dänische Model Nina Agdal (25) hat sich auf Instagram für ein gesünderes Körperbild in der Mode-Industrie eingesetzt. Hintergrund des Posts war, dass ein nicht näher genanntes Magazin aufgrund ihrer Maße eine bereits fertig gestellte Story mit ihr nicht veröffentlichen wollte. Über ihre Bodyshaming-Erfahrung berichtet Agdal ausführlich auf ihrem Instagram-Account: „Ich bin heute enttäuscht und entsetzt über die immer noch harte Realität dieser Industrie. Vor einigen Monaten stimmte ich zu, ein Fotoshooting mit einem kreativen Team zu machen, von dem ich begeistert war. Ich war aufgeregt, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

Nach dem Fotoshooting habe ihr Agent allerdings „eine unverfrorene Mail“ erhalten, mit dem Fazit, dass die Cover-Story nicht veröffentlichen werde. Die Begründung macht die 25-Jährige wütend: „Die Herausgeber behaupteten, mein Aussehen würde von meinem Portfolio abweichen und erklärten, dass ich nicht in die ,Sample Size‘-Größe gepasst hätte, was komplett falsch ist. Wer sich für mich interessiert, weiß, dass ich keinen durchschnittlichen Model-Körper habe – ich habe einen athletischen Körperbau und gesunde Kurven.“

„Ich war noch nie stockdürr“

Sie sei „als 25 Jahre alte FRAU, die sich mehr als je zuvor wohl und gesund in ihrer eigenen Haut fühlt, zu diesem Fotoshooting gegangen“. Sie wisse selbst, dass ihre Kleidergröße variiere. „An manchen Tagen habe ich die ,Sample Size‘-Größe, an manchen Tagen Größe 34, an manchen 36. Ich bin nicht zum Laufsteg-Model gemacht und war noch nie stockdürr. Ich nehme meine Kurven jetzt mehr an als je zuvor und trainiere fleißig im Fitnessstudio, um kräftig und vor allem normal zu bleiben.“

„An die Herausgeber: Schämt euch“

Ihren emotionalen Instagram-Post schloss Agdal mit einem Aufruf an die Herausgeber und andere Frauen ab: „An die Herausgeber: Schämt euch und danke dafür, dass ihr erneut bestätigt habt, wie wichtig es ist, die eigene Wahrheit zu leben und es laut auszusprechen, egal wer man ist oder welche Größe man hat.“

Mit ihrer Botschaft wolle sie Bewusstsein schaffen und „ein Thema unterstützen, das größer ist als ich selbst und das so viele Menschen – nicht nur in der Modeindustrie, sondern allgemein – etwas angeht. Mit dem Ziel, Frauen von überall zusammenzubringen, um unsere Körper zu feiern. Lasst uns Wege finden, uns gegenseitig aufzubauen, anstatt Wege zu finden, uns gegenseitig fertigzumachen.“

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