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So bekommt man laut Profis mehr Likes auf Instagram

Wusstest Du schon...

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Ja, wir wissen es: Eigentlich sollte man sich nicht über die Likes auf Instagram definieren. Aber irgendwie freut man sich eben doch jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn das Herzchen unten in der Leiste aufleuchtet. Und bei manchen Fotos passiert das öfter als bei anderen. Aber an was liegt es eigentlich, dass einige Bilder besser ankommen und andere weniger? Dazu gibt es eine überraschende Theorie.

Um diese zu verstehen, muss man sich die Geschichte von Instagram genauer ansehen. Die Fotoplattform war eigentlich als soziales Netzwerk gedacht, auf dem man seine Schnappschüsse mit Freunden teilt. Alltagsbilder statt Hochglanz-Portraits also. Und genau das ist es, was nach Meinung vieler Profis auch immer noch am besten ankommt.

Perfekt unperfekt

Erfolgs-Bloggerin Leandra Medine Cohen (29) hat dazu den Selbsttest gemacht. Auf ihrem persönlichen Profil postete sie mit dem Smartphone geschossene Behind-the-Scenes-Bilder, auf dem Profil ihres Blogs „Man Repeller“ das professionelle Pendant. Und Überraschung: Mehr Likes bekam tatsächlich das nicht inszenierte iPhone-Foto – und das obwohl Cohen privat viel weniger Follower hat als beruflich.

Doch ist dieser Fall die Ausnahme? Wir haben uns die Profile der Promis einmal näher angesehen und bei unserer Stichprobe festgestellt: Die Unperfekt-Theorie stimmt tatsächlich. Auch bei den Followern von Stefanie Giesinger (21), Kendall Jenner (22, „Keeping Up With the Kardashians“) oder Jennifer Lopez (48, „The Boy Next Door“) kommen Selfies meistens besser an, als professionelle Fotografenbilder. Die Ausnahme: Sexy Bikini-Bilder. Hier haben die Profi-Aufnahmen fast immer die Nase vorn.

Generell scheint sich die Theorie aber zu bestätigen. Für selbst geschossene Fotos vergibt das Instagram-Publikum mehr Herzchen. Statt mit perfekter Ausleuchtung, gefeierten Fotografen und Photoshop punktet man auf Instagram also eher mit Authentizität, Nahbarkeit und Realität. Sieht ganz so aus, als zeigt uns Instagram damit einen neuen Gesellschaftstrend. Der könnte lauten: Mehr Mut zur Natürlichkeit!

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