Tom Ford vermisst die Zeit, in der Prominente keine Stylisten hatten, weil sie deshalb „größere Risiken“ eingegangen sind.
Der 60-jährige Modedesigner hat zugegeben, dass viele Stars heutzutage Agenten und Stylisten haben, die diktieren, was sie auf dem roten Teppich tragen sollen. Ford findet, dass deshalb alles „ein bisschen homogenisiert“ geworden ist.

Im Gespräch mit ‚GQ‘ verriet der Modeschöpfer: „Nun, ich mag Prominente im Allgemeinen, weil sie keine Angst vor Mode haben. Sie brauchen Mode. Sie brauchen Aufmerksamkeit, wenn sie über einen roten Teppich gehen, damit sie keine Angst haben. Sie gehen viel größere Risiken ein. Es ist toll, eine Berühmtheit in deiner Kleidung zu sehen. Hast du eine Frage zu Stylisten aufgeschrieben?“ Darauf antwortete der Journalist: „Oh ja. Der Star-Stylist ist derzeit einer der mächtigsten Menschen in Hollywood. Ich bin gespannt, was Sie über dieses Phänomen denken.“ Woraufhin der ehemalige Kreativdirektor von Gucci und Yves Saint Laurent antwortete: „Ich wünschte, sie wären etwas weniger mächtig, muss ich sagen. Es gab zum Beispiel in den Siebzigern eine Zeit, wenn man sich alte Oscar-Bilder anschaut, bevor Prominente noch Stylisten hatten. Und mein Gott, die Leute sind noch mehr Risiken eingegangen.“

©Bilder:BANG Media International – Tom Ford – 2019 Vanity Fair Oscar Party – Famous