© Shutterstock/Happy Zoe

Wenn das Sonnen-Vitamin zu kurz kommt

Wusstest Du schon...

Look des Tages

Meist ist man dank gesunder Ernährung und ausgewogenem Lebensstil immer reichlich mit Vitaminen versorgt. Wem etwas fehlt, dem bieten Superfoods oder Shakes eine Extraladung Vitamine. Gerade im Winter achten viele darauf, genügend Vitamin C in Form von Obst und Gemüse zu essen. Was man dabei aber oft vergisst: Ebenso wichtig für die Immunabwehr ist das Vitamin D – und das kommt meist zu kurz. Die Folge: Viele leiden besonders im Winter an Vitamin-D-Mangel.

Das liegt daran, dass das Vitamin zu 90 % über die Sonne und nur selten über Nahrung aufgenommen wird. In den dunklen Monaten steht die Sonne in unseren Breitengraden allerdings nicht hoch genug am Himmel, um uns mit der nötigen UV-Strahlung zu versorgen. Der entstehenden Vitamin-D-Mangel kann sich durch Muskel- und Kreislaufschwäche, Müdigkeit bis hin zu Depression äußern. Die folgenden drei Tipps zeigen, wie man die Zeit bis zum Frühling ohne Vitamin-D-Mangel übersteht.

1. Vitamin-D-Aufnahme über die Nahrung

Zwar gibt es einige Nahrungsmittel, in denen Vitamin D enthalten ist, doch leider ist die Dosierung meist so gering, dass der tägliche Bedarf nicht einmal ansatzweise gedeckt wird. So ist das Sonnenvitamin zwar in Milch, Eiern, Avocados und Pilzen enthalten, man müsste jedoch mindestens acht Hühnereier oder fünf ganze Avocados essen, um an die tägliche Dosis des Vitamins zu kommen. Nur in fetthaltigem Fisch wie Hering, Lachs oder Makrele ist die Dosis hoch genug, um unseren Tagesbedarf mit normalgroßen Portionen zu decken

2. Sonnenbaden im Sommer

Im Sommer strahlt die Sonne ausreichend stark, um unseren Vitamin-D-Haushalt aufzufüllen. Doch oft verbringt man den ganzen Tag in geschlossenen Räumen und bekommt die Sonne nicht zu sehen oder spüren. Dabei reicht ein Sonnenbad von 15 bis 20 Minuten täglich schon aus, um einen normalen Vitamin-D-Spiegel aufzubauen. Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause? Bei der kurzen Dauer kann man auch guten Gewissens auf Sonnenschutz verzichten – denn schon eine Creme mit Lichtschutzfaktor 8 würde die Vitamin-D-Synthese der Haut deutlich reduzieren.

3. Vitamin-D-Präparate

Die sicherste Lösung, um besonders im Winter nicht an Vitamin-D-Mangel zu leiden, sind Präparate. Dafür sollte allerdings vorab ein Bluttest gemacht werden, um die richtige Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels festzulegen. Das Vitamin kann dann bequem täglich oder entsprechend stärker dosiert wöchentlich in Form von Kapseln, Tabletten, oder Tropfen eingenommen werden. In den Sommermonaten kann die Einnahme verringert oder ganz ausgelassen werden.

(avb/spot)

Teile diesen Artikel
 

Das wird Dich auch interessieren

Adwoa Aboah: Früher war die Beauty-Industrie einseitig

Jessica Alba: Ihre Firma ist wie ein weiteres Kind

Kristin Cavallari: Eigene Beauty-Linie

Was sagst Du dazu?