Amanda Seyfried macht Marketing für den Misserfolg von ‚Jennifer’s Body‘ verantwortlich

Amanda Seyfried at the 2024 Met Gala – Getty
Amanda Seyfried hat sich jetzt zu den Marketingstrategien von ‚Jennifer’s Body‘ geäußert und ist überzeugt, dass diese den „perfekten Film“ negativ beeinflusst haben. Die 39-jährige Schauspielerin verkörperte die Rolle der Needy, einer schüchternen Figur, die in einer entscheidenden Freundschaft mit Megan Fox‘ Charakter Jennifer steht, der von einem Dämon besessen ist. Die von Diablo Cody verfasste und von Karyn Kusama inszenierte Geschichte thematisiert weibliche Freundschaften, zielt aber erkennbar auf ein männliches Publikum ab.
Ein Film voller Potenzial
Trotz eines eher durchwachsenen Abschneidens an den Kinokassen und in den Kritiken hält Amanda an ihrer positiven Meinung fest und erklärte gegenüber ‚GQ‘: „Ich kann diesen Film nicht kritisieren. Für mich ist es ein perfekter Film.“ Ihrer Meinung nach liegt die Schuld für die enttäuschenden Reaktionen eindeutig beim Marketing. „Das Marketing war furchtbar, da sind wir uns alle einig.“ Die Regisseurin Karyn Kusama, die sich leidenschaftlich für Frauen in der Filmbranche einsetzt, hat laut Amanda Großartiges geleistet, um die Beziehungen zwischen Frauen zu fördern. „Sie hat es so toll umgesetzt, aber das Marketingteam hat es als bloße Unterhaltung abgestempelt,“ so Amanda weiter.
Dennoch zieht ‚Jennifer’s Body‘ weiterhin neue Zuschauer über Streaming-Plattformen an, und Amanda hat die Hoffnung auf eine Fortsetzung nicht aufgegeben. „Die Spezialeffekte waren großartig, und wir hatten Stunts und jede Menge Überraschungen – inklusive Girl-on-Girl-Action. Es war eine spezielle Art, Ängste humorvoll auszudrücken,“ so Amanda. Sie war begeistert von der Zusammenarbeit mit Karyn und Diablo und wartet geduldig darauf, dass die Pläne für eine Fortsetzung Gestalt annehmen. „Ich habe schon ein großes ‚Daumen hoch‘ gegeben. Ich habe gesagt: ‚Wann immer ihr bereit seid, bin ich bereit!'“





