Ashley Roberts spricht über Burnout bei Pussycat Dolls

Ashley Roberts - Feb 16 - Grimsby Premier

Foto (c) Bang Showbiz // Ashley Roberts – Feb 16 – Grimsby Premier

Ashley Roberts hat den emotionalen Zusammenbruch geschildert, den sie erlitt, nachdem sie mit den Pussycat Dolls berühmt wurde.

Ihr Leben in einer der größten Girlgroups der Welt hatte dazu geführt, dass sie nicht einmal mehr das ansehen konnte, was sie am meisten liebte – das Tanzen. Die 44-jährige Sängerin litt unter einem extremen Burnout durch die anstrengenden Choreografien und Tourneen, sodass sie irgendwann nicht mehr weitermachen konnte. Im ‚Happy Place‘-Podcast von Fearne Cotton sagte sie: „Es war absolut herzzerreißend. Ich konnte mir nicht einmal Tanzen anschauen, weil ich sofort in Tränen ausgebrochen wäre.“

Als sie ihre professionelle Karriere begann, fühlte sich zunächst alles wie ein Traum an. Sie sagte: „Als es zuerst mein Beruf wurde, dachte ich: ‚Das ist großartig.'“ Doch als die Girlgroup weltweit erfolgreich wurde, begann der Druck seinen Tribut zu fordern. Ashley erklärte: „Es wurde Teil dieser Blase einer großen Popgruppe mit globalem Erfolg.“ Ruhm, Druck und das unerbittliche Tempo ließen sie alles infrage stellen. Sie fuhr fort: „Ich kam irgendwann an einen Punkt, an dem ich dachte: ‚Wer bin ich eigentlich außerhalb davon?‘ Ich fühlte mich sehr verloren und sehr von der einen Sache getrennt, die sich für mich wie die Essenz des Lebens angefühlt hatte. Ich habe mich selbst nicht mehr wiedererkannt. Und das war eine wirklich, wirklich schwere Zeit.“

Inzwischen hat Ashley sich selbst – und ihre Beziehung zur Bühne – wiedergefunden und bereitet sich darauf vor, gemeinsam mit Nicole Scherzinger und Kimberly Wyatt im Herbst auf eine große UK-Tour zu gehen. Doch obwohl alle ihr sagen, dass sie bereit sei, betrachtet Ashley das Comeback trotzdem als enorme Herausforderung. Sie sagte: „Alle sagen: ‚Du bist fit, du schaffst das.‘ Und ich denke: ‚Nein, das ist ein ganz anderes Kaliber.‘ Es ist, als würde man einen Marathon in High Heels laufen.“

Der ‚When I Grow Up‘-Star sagte aber auch, die Gruppe habe Glück, noch einmal diese Chance zu bekommen – und deshalb wollen die Band-Mitglieder sie nutzen. Sie fügte hinzu: „Wir sagen uns: ‚Egal. Man weiß nie, wann wir das noch einmal machen können. Wir müssen es einfach tun – wir müssen Ja sagen und es wagen.'“

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