Wie oft Haare färben? 3 Wege, damit die Haarfarbe länger hält

Foto: Frau Cosmic / Shutterstock

Foto: Frau Cosmic / Shutterstock

Frisch gefärbte Haare sehen meist direkt nach der Coloration besonders intensiv aus. Nach einigen Wochen verliert der Farbton jedoch oft an Leuchtkraft. Auch stellen sich viele in solchen Momenten die Frage, wann man die Haare das nächste mal färben sollte. Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehört die Haarstruktur, die gewählte Farbe und die tägliche Pflege. Permanente Colorationen werden meist alle sechs bis acht Wochen aufgefrischt. Blondierungen benötigen oft längere Abstände. Mit den richtigen Gewohnheiten lässt sich die Haltbarkeit der Farbe deutlich verlängern.

Drei einfache Wege für länger schöne Farbe

Eine neue Haarfarbe muss nicht nach wenigen Wochen matt wirken. Wenn Sie einige Dinge beachten, kann die Leuchtkraft deutlich länger erhalten. Besonders wichtig sind die richtige Pflege, ein schonender Umgang mit Hitze und der Schutz vor äußeren Einflüssen. Die folgenden drei Maßnahmen haben sich im Alltag bewährt und lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen.

Weniger heiß waschen

Heißes Wasser öffnet die äußere Schuppenschicht des Haares. Dadurch können Farbpigmente schneller verloren gehen. Lauwarmes Wasser belastet die Haarfarbe deutlich weniger. Bereits wenige Grad können auf Dauer einen sichtbaren Einfluss auf die Haarfarbe haben. Besonders rote, kupferfarbene und intensive Brauntöne reagieren empfindlich auf häufiges heißes Waschen. Wer die Haare zum Schluss kurz mit kühlerem Wasser ausspült, kann die Haaroberfläche zusätzlich glätten. Dadurch wirkt die Farbe oft länger glänzend und frisch.

Nach dem Färben Geduld haben

Direkt nach der Coloration benötigt das Haar etwas Zeit. Experten empfehlen, mindestens 48 Stunden bis zur nächsten Haarwäsche zu warten. Dadurch bleiben mehr Farbpigmente im Haar eingeschlossen und die Farbe wirkt länger frisch. In dieser Zeit stabilisiert sich die neue Farbe im Haarinneren. Wer unmittelbar nach dem Färben erneut wäscht, riskiert einen schnelleren Farbverlust. Besonders bei dunklen Nuancen und kräftigen Rottönen macht sich dieser Unterschied häufig bemerkbar.

Hitzestyling bewusst einsetzen

Glätteisen und Lockenstab arbeiten häufig mit Temperaturen von über 180 Grad. Diese Belastung kann die Farbe schneller verblassen lassen. Ein Hitzeschutz reduziert die Beanspruchung und hilft dabei, den Farbton länger zu bewahren. Auch häufiges Föhnen auf höchster Stufe kann die Haaroberfläche austrocknen. Sinnvoll ist eine mittlere Temperatur mit etwas Abstand zum Haar. Das schont die Struktur und unterstützt ein gleichmäßiges Farbbild über einen längeren Zeitraum.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Nachfärben?

Nicht jede Haarfarbe benötigt dieselben Abstände. Permanente Colorationen halten meist sechs bis acht Wochen. Tönungen werden häufig nach vier bis sechs Wochen aufgefrischt. Blondierungen sollten deutlich seltener wiederholt werden und liegen oft bei acht bis zwölf Wochen.

Neben der Technik spielt auch das Haarwachstum eine Rolle. Das Haar wächst durchschnittlich etwa einen Zentimeter pro Monat. Dadurch werden Ansätze bei dunklen oder grauen Haaren schneller sichtbar.

Nicht immer die gesamte Länge färben

Bei jeder Coloration gelangen neue Pigmente ins Haar. Werden die Längen ständig mitgefärbt, kann die Farbe nach und nach dunkler wirken. Das fällt besonders bei Braun- und Rottönen auf. Sinnvoller ist häufig eine gezielte Behandlung des Ansatzes:

  • nur Ansatz färben
  • Längen auffrischen
  • Farbmaske verwenden
  • Glossing einsetzen
  • Spitzen schonen

Diese Vorgehensweise reduziert die Belastung deutlich. Gleichzeitig bleibt das Farbbild gleichmäßiger und natürlicher.

Welche Fehler lassen Haarfarbe schneller verblassen?

Zahlreiche Ursachen entstehen im Alltag. UV-Strahlung, häufiges Waschen und ungeeignete Pflegeprodukte können die Haltbarkeit verkürzen. Auch Chlorwasser oder Salzwasser wirken sich auf gefärbtes Haar aus. Besonders in den Sommermonaten zeigt sich dieser Effekt oft schon nach wenigen Wochen.

Ein weiterer Punkt wird häufig übersehen. Stark geschädigtes Haar hält Farbpigmente schlechter fest. Poröse Bereiche verlieren Farbe schneller als gesunde Haarpartien. Deshalb lohnt sich regelmäßige Pflege zwischen den Färbeterminen.

Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Oft sind es einfache Veränderungen, die einen Unterschied machen. Achten Sie auf folgende Punkte:

  • UV Schutz nutzen
  • Hitzeschutz verwenden
  • Lauwarm waschen
  • Farbpflege wählen
  • Chlor vermeiden

Diese Maßnahmen kosten wenig Zeit. Die Haarfarbe bleibt dadurch länger intensiv und gleichmäßig.

Wie oft Haare färben, ohne das Haar zu belasten?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Der Zustand des Haares sollte immer berücksichtigt werden. Gesundes Haar verträgt regelmäßige Colorationen besser als bereits strapazierte Längen. Wer zwischen den Anwendungen auf pflegende Produkte setzt und die Ansätze gezielt behandelt, kann längere Abstände erreichen. Beobachten Sie dabei nicht nur den Nachwuchs, sondern auch die Haarqualität. Fühlt sich das Haar trocken oder brüchig an, lohnt sich eine Pflegepause. Auf diese Weise bleiben Farbe und Haarstruktur langfristig in einem guten Zustand.

Das könnte dich interessieren

  • Skepta zeigt neue Kollektion auf London Fashion Week

    Skepta - GETTY - DECEMBER 2023 - Launch party of Dear Darling in Mayfair
  • Eva Mendes und Raye in Stella McCartney Kampagne 2024

    Stella McCartney - Paris Woman Winter 2019 - avalon
  • Alexa Chung bleibt Miniröcken treu trotz Kritik

    Alexa Chung - Serpentine Gallery Summer Party 2023 - Avalon
  • Harry Styles‘ Pleasing: Fantasia-Kollektion mit Disney

    Harry Styles - Award Winner - Brit Awards 2023 - Getty
  • Jessica Simpson stellt Rockabilly-Modekollektion vor

    Jessica Simpson February 2020 Famous
  • Olsen-Zwillinge verbieten Kameras bei The Row-Show

    Ashley and Mary-Kate Olsen June 2019 Photoshot