24 Mal Janet Jackson: Warum Matthew McConaughey nicht mehr kifft

Matthew McConaughey kifft heute nach eigenen Angaben nicht mehr.

Matthew McConaughey kifft heute nach eigenen Angaben nicht mehr. Foto: imago/Cover-Images / MediaPunch

Ein Song von Janet Jackson (60) ist der Grund, warum Matthew McConaughey (56) das Kiffen aufgegeben hat. In der Interview-Reihe "My Life In 10 Songs" des Magazins "Rolling Stone" nahm der Oscarpreisträger die 1993 veröffentlichte Single "That's the Way Love Goes" in seine persönliche Song-Liste auf.

Die Geschichte dazu lieferte er gleich mit: "Was für ein cooler, groovender Song. Er ist auch der Grund, warum ich mit dem Kiffen aufgehört habe."

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Zur Erklärung holt der Schauspieler weit aus. Die Sache habe sich zugetragen, als Marihuana gerade begann, hydroponisch angebaut zu werden und deutlich stärker zu wirken. "Viele von euch erinnern sich nicht mehr daran, aber Gras war früher so: Du konntest einen Joint drehen, ihn rauchen, herumgehen lassen, alle kichern, kriegen Heißhunger und verschwinden vielleicht, um ein bisschen zu kuscheln."

Ein Zug, und die Nebenhandlungen laufen aus dem Ruder

Dann sei das neue Zeug gekommen. "Ein Zug, und die Nebenhandlungen konnten unkontrollierbar werden, Leute implodierten", so McConaughey. Die Formulierung mit den Nebenhandlungen schreibt er einem Kumpel zu.

Genau in diese Zeit fiel jener Abend, an dem seine Freunde eine Geburtstagsparty für ihn organisiert hatten. McConaughey wollte selbst fahren. Bevor er losfuhr, drückte ihm ein Kumpel einen Joint in die Hand, von dem er im Auto einige Züge nahm, nachdem er angekommen war.

Das potente Marihuana und die Anlage im Auto sorgten schließlich dafür, dass der Oscarpreisträger Zeit und Raum vergaß. "Das war nicht das Gras, das ich geraucht hatte. Ich habe Janet Jacksons 'That's the Way Love Goes' 24 Mal hintereinander gehört." Als er endlich ausstieg, um zu seiner eigenen Feier zu gehen, war der Club leer: "Niemand war mehr da, weil sie vorbei war. Sie waren alle gegangen."

Bis heute kann der Schauspieler die Geschichte selbst kaum glauben: "Ich habe im verdammten Auto gesessen und 24 Mal 'That's the Way Love Goes' gehört, weil ich das in diesem Moment für wichtiger hielt, als zu meiner eigenen Geburtstagsparty zu gehen." Immerhin, die Musik mag er immer noch: "Den Song liebe ich, das Gras nicht."

Ganz neu ist die Anekdote allerdings nicht. Es ist mindestens die dritte öffentliche Fassung derselben Episode, und die Zahl der Wiederholungen fällt jedes Mal anders aus. In seinem Gedichtband "Poems & Prayers", der am 16. September 2025 erschien, nennt McConaughey 32 Durchläufe von dem Song. Bei "Jimmy Kimmel Live!" waren es am 10. Dezember 2025 dann 34. Im Video des "Rolling Stone" vom 15. August 2026 sind es nun 24.

Von AC/DC bis Willie Nelson

Der Janet-Jackson-Hit ist nur einer von elf Titeln, die McConaughey dem "Rolling Stone" in Zusammenhang mit seinen persönlichen Geschichten erzählte. Auf seiner Liste stehen außerdem "Pink Houses" von John Mellencamp, "Ai Du" von Ali Farka Touré und Ry Cooder, "Take the Money and Run" von der Steve Miller Band, "Silver and Gold" von U2, "Lonely" von Mishka, "Lil' Devil" von The Cult, "Beating Around the Bush" von AC/DC, "Shout" von Tears for Fears, "I'd Have to Be Crazy" von Willie Nelson und "50 Ways to Leave Your Lover" von Paul Simon.

(mia/spot)

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